Druckluftzähler Neue Druckluftzähler für große Rohrdurchmesser

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Testo hat zwei neue Druckluftzähler entwickelt, deren thermischer Sensor dank eines mechanisch genauen Messblocks immer exakt positioniert ist.

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Für Medien wie Strom, Wasser oder auch Gase ist in jedem Industrieunternehmen völlige Transparenz gegeben: Hauptzähler spiegeln wider, welche Mengen bezogen werden; dezentrale Zähler zeigen auf, wie sich die Verbräuche verteilen. Das Medium Druckluft dagegen wird intern erzeugt und verteilt, ohne dass bekannt ist, wieviel insgesamt und in den einzelnen Bereichen verbraucht wird. Ohne diese Kenntnis aber gibt es keinerlei Anreize, Leckagen zu beseitigen oder einen sparsameren Verbrauch zu erzielen. Darüber hinaus bieten Druckluftzähler die Möglichkeit, kontinuierlich Leckagen aufzuspüren, die etwa 35 Prozent aller Druckluftverbräuche ausmachen.

Richtig positioniert

Auf dem Markt finden sich eine Reihe von Druckluftzählern für größere Nennweiten, die als Einstecksonde ausgeführt sind. Auf den ersten Blick entwickeln diese Lösungen einen gewissen Charme, da ihre Montage vergleichsweise einfach ist. Allerdings bewirken bereits Verdrehungen der Sonde von wenigen Grad enorme Messfehler. So ergeben sich in der Praxis deutlich größere Ungenauigkeiten, als dies beim Blick auf die technischen Daten scheinen mag.

Mit dem Druckluftzähler testo 0699 6446 soll nach Angaben der Herstellers diese Problematik nicht mehr auftreten. Denn dank eines mechanisch hochgenauen Messblocks ist der thermische Sensor immer exakt positioniert – horizontal, vertikal und bezogen auf den Neigungswinkel.

Mit Sondenentnahme unter Druck

Der Druckzähler 0699 6446 bietet zusätzlich die Sondenentnahme unter Druck. Gerade bei den großen Nennweiten handelt es sich um wichtige Druckluft-Rohrleitungen, oftmals gar um die Hauptzuleitung nach der Aufbereitung. Anlagenverfügbarkeit wird somit groß geschrieben. Während für andere Messlösungen aus diesem Grund ein Bypass erforderlich ist, wird bei diesem Gerät einfach die patentierte Schraubverbindung betätigt – schon kann der gesamte Sensor samt Elektronik auch unter Druck entnommen werden. Um den Druckzähler zu kalibrieren, zu reinigen und auszutauschen, muss die Anlage nicht still stehen. Und das auch ohne Bypass.

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