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CO2-Reduktion Neue DME-Pilotanlage von BASF und Linde soll Energieeffizienz deutlich verbessern

Redakteur: Alexander Stark

BASF und Sichuan Lutianhua haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung einer Pilotproduktionsanlage unterzeichnet. Sie soll die die CO2-Emissionen deutlich reduzieren und die Energieeffizienz bei der Herstellung von Dimethylether (DME) aus Synthesegas erhöhen.

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BASF und Sichuan Lutianhua haben eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) zur gemeinsamen Entwicklung einer Pilotanlage unterzeichnet.
BASF und Sichuan Lutianhua haben eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) zur gemeinsamen Entwicklung einer Pilotanlage unterzeichnet.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – DME ist ein Methanoläquivalent und kann als Zwischenprodukt zur Herstellung von niederen Olefinen wie Ethylen und Propylen verwendet werden. Derzeit wird DME über Methanol als Zwischenprodukt aus Synthesegas hergestellt. Der DME-Hersteller Lutianhua investiert nun in eine energieeffiziente Lösung, durch die CO2-Emissionen bei der Herstellung dieses Produkts deutlich reduziert werden sollen. Die dabei eingesetzte Step-Change-Technologie wurde von BASF und Linde entwickelt.

Der deutsche Chemiekonzern wird im Rahmen des Projekts neue, leistungsstarke Katalysatorsysteme liefern, die eine einstufige Umwandlung von Synthesegas in DME ermöglichen, während Linde sein neu entwickeltes Prozessdesign und Engineering für die direkte DME-Synthese bereitstellen wird. Diese Technologie soll für eine deutliche Reduzierung der Energie- und CO2-Emissionen sorgen. Der Bau der Pilotanlage ist für 2020 geplant. Die Zusammenarbeit wurde durch die neu gegründete Open Innovation Platform of China Petroleum and Chemical Industry Federation (CPCIF) ermöglicht.

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