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Isolation

Neue Dimension der Nanotechnik

| Redakteur: Jörg Kempf

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Precursortechnologie „richtig in Form gebracht“: isoTHERM SPC von Frenzelit in 2D oder 3D. (Bild: Frenzelit-Werke)
Precursortechnologie „richtig in Form gebracht“: isoTHERM SPC von Frenzelit in 2D oder 3D. (Bild: Frenzelit-Werke)

Ob als Zuschnitt, Board, oder dreidimensionales Formteil, kann sich isoTherm SPC von Frenzelit-Werke „in jede gewünschte Form bringen“. Die Nanotechnik kann dabei einige der Probleme lösen, die gängige Materialien wie Schmelzfasern, Phenolharze oder Tonerde mit sich bringen. Durch Vorteile wie die Temperaturbeständigkeit bis 1100 °C, Ungiftigkeit und die nicht auftretende Geruchsentwicklung ist das neue Material vielseitig einsetzbar. Auch der „Shot-Effekt“ oder eine Rekristallisation können ausgeschlossen werden. Bei einer Dichte von 260 kg/m³ kann das Material mittels Wasserstrahl, Fräsen, Sägen und Bohren problemlos bearbeitet werden und ist zudem auch eine gewichtsoptimierte Isolierung.

Der geringe Organikanteil von etwa 2 Prozent führt zu deutlich weniger Rauchbildung und dank des geringen Schrumpfs von unter 1 Prozent ist die Temperaturbeständigkeit des Materials ein Garant gegen mögliche Rissbildungen und für eine hohe Festigkeit bei Temperaturbelastungen. Die Entwicklung dieser Mischung aus der Silikat- Grundfaser und der Precursorchemie stellt eine konsequente Weiterentwicklung mit Innovationscharakter der Isolationsproduktlinie dar. Anwendungen finden sich unter anderem in automobilen Abgas- und Hitzeschildsystemen, in der Brennertechnologie von Öl und Gasheizkesseln und der Solarindustrie.

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