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CO2-Reduktion

Neue Biomasseanlage liefert nachhaltigen Dampf für Vitaminproduktion von DSM

| Redakteur: Alexander Stark

Royal DSM hat mitgeteilt, dass es mit einer neuen Biomasseanlage seine CO2-Emissionen bei der Vitaminproduktion in Sisseln, Schweiz, um 50.000 Tonnen/Jahr reduzieren wird.

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Das Biomassekraftwerk liefert Dampf für die Produktionsstätte von DSM Nutritional Products in Sisseln und anderen Firmen.
Das Biomassekraftwerk liefert Dampf für die Produktionsstätte von DSM Nutritional Products in Sisseln und anderen Firmen.
(Bild: DSM)

Sisseln/Schweiz - Das Kraftwerk wurde vom Energieunternehmen Engie und dem Schweizer Energieversorger ewz gebaut und befindet sich auch in deren Besitz. Am Standort Sisseln werden unter anderem die hochwertigen Vitamine A und E (Quali-A und Quali-E) für Kunden auf der ganzen Welt produziert.

Das Biomassekraftwerk liefert Dampf für die Produktionsstätte von DSM Nutritional Products in Sisseln und anderen Frimen. Der erneuerbare Strom - genug, um 17.500 Haushalte zu versorgen - wird in das öffentliche Netz eingespeist.

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Die Anlage wird jährlich 267 GWh Dampf und 42 GWh Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen und ist eines der größten und effizientesten Biomassekraftwerke der Schweiz.

Das neue Heizkraftwerk ist Teil der Pläne des Unternehmens, bis 2030 30 % seiner CO2-Emissionen aus Direktproduktion und zugekaufter Energie im Vergleich mit den absoluten Zahlen von 2016 zu reduzieren. DSM will die Emissionen durch Energieeffizienzmaßnahmen und die Beschaffung von mehr erneuerbarem Strom vom Firmenwachstum entkoppeln. Als ergänzendes Ziel wird der Hersteller bis 2030 75 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen beziehen, wobei 41 % bereits 2018 erneuerbar waren.

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