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3D Druck

Neue BASF-Tochter soll 3D-Druck-Geschäft ausbauen

| Redakteur: Tobias Hüser

In der chemischen Industrie verfügt BASF über ein breites Materialportfolio, das für die Entwicklung von 3D-Druck-Materialien genutzt werden kann. Das Foto zeigt zwei luftlose Reifen, die mit 3D-Druck-Technologie hergestellt wurden, die thermoplastisches Polyurethan von BASF verwendet.
In der chemischen Industrie verfügt BASF über ein breites Materialportfolio, das für die Entwicklung von 3D-Druck-Materialien genutzt werden kann. Das Foto zeigt zwei luftlose Reifen, die mit 3D-Druck-Technologie hergestellt wurden, die thermoplastisches Polyurethan von BASF verwendet. (Bild: BASF)

BASF gründet die neue Gruppengesellschaft BASF 3D Printing Solutions. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft von BASF New Business wird ab September ihren Sitz in Heidelberg auf dem Gelände von Innovation Lab haben. Ihre Aufgabe ist es, das Geschäft mit Materialien, Systemlösungen, Bauteilen und Serviceleistungen im Bereich 3D-Druck auf- und auszubauen.

Ludwigshafen – Dazu wird BASF 3D Printing Solutions eng mit den Forschern und branchenspezifischen Anwendungstechnikern der BASF sowie externen Partnern wie Universitäten und potenziellen Kunden zusammenarbeiten, um jeweils passende Lösungen für die unterschiedlichsten Anforderungen zu entwickeln.

Volker Hammes, Managing Director bei BASF New Business und künftiger Geschäftsführer von BASF 3D Printing Solutions, erklärt die Neugründung wie folgt: „Das Umfeld des 3D-Drucks für industrielle Anwendungen ist hochdynamisch und erst noch im Entstehen. Dafür werden agile, Start-up ähnliche Strukturen mit interdisziplinären Teams und schnellen Entscheidungsprozessen benötigt. Das Zusammenführen der kundennahen 3D-Druck Aktivitäten an einem Ort, in einem dedizierten Unternehmen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor.“

Chemie in der Digitalisierungsklemme?

Handelsblatt-Tagung Chemie 2017

Chemie in der Digitalisierungsklemme?

16.05.17 - Mit welchen Strategien rüstet sich die Chemiebranche für die Herausforderungen der Zukunft? Die Chemie steckt in der Klemme. Eingezwängt zwischen den internationalen Krisenherden und den Herausforderungen der Digitalisierung, suchte die Branche auf der Handelsblatt-Tagung Chemie 2017 nach Antworten. Wo soll das Wachstum in der Chemiebranche in den nächsten Jahren herkommen? Wie schafft man ein Klima, in dem Innovation gedeiht? Liegt das Wohl der Branche in Kooperationen und mehr Kunden- sowie Serviceorientierung? lesen

Zu den Kunden der neuen Gesellschaft sollen vor allem Unternehmen gehören, die den 3D-Druck für die industrielle Fertigung nutzen wollen. Typische Industrien hierfür wären beispielsweise Automobil, Luft- und Raumfahrt sowie Konsumgüter. Um die unterschiedlichen Lösungen entwickeln und testen zu können, wird die BASF-Tochter das 3D-Druck-Anwendungstechnikum des zur BASF New Business gehörenden Unternehmens Deutschen Nanoschicht in Heidelberg übernehmen und ausbauen. Die neue Gesellschaft wird zunächst etwa 30 Experten beschäftigen, von denen viele bereits vorher für BASF im Bereich 3D-Druck tätig waren.

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