Kosteneinsparungen und Stellenstreichungen Neuausrichtung der Serviceeinheit von BASF nimmt Fahrt auf

Redakteur: MA Alexander Stark

Die im September 2020 angekündigte Neuausrichtung der Serviceeinheit von BASF geht in die Umsetzungsphase: Ein Großteil der Dienstleistungen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Global Business Services für Geschäftseinheiten des Konzerns erbringen, wird in sogenannten Hubs gebündelt.

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BASF beginnt mit der Umsetzung der Neuausrichtung seiner Einheit Global Business Services.
BASF beginnt mit der Umsetzung der Neuausrichtung seiner Einheit Global Business Services.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Mit der Gründung von drei sogenannten Hubs in den bestehenden Dienstleistungszentren der BASF in Berlin, Kuala Lumpur, Malaysia, und Montevideo, Uruguay, beginnt der Chemiekonzern mit der Neuausrichtung seiner Einheit Global Business Services. Nach Abschluss der Bündelung von Aufgaben sollen weitere Effizienzsteigerungen erzielt werden, indem Prozesse noch stärker harmonisiert und standardisiert werden. Dazu wird die Einheit Global Business Services auch eine Digitalisierungsstrategie umsetzen.

Durch diese Maßnahmen sollen ab 2023 jährliche Kosteneinsparungen von über 200 Millionen Euro erreicht werden. Bis Ende 2022 werden dadurch wie angekündigt weltweit bis zu 2000 Stellen in der Einheit Global Business Services wegfallen, davon ca. 600 am Standort Ludwigshafen. Die Einheit wurde zum 1. Januar 2020 im Rahmen der Umsetzung der Unternehmensstrategie etabliert. Weltweit traten zu diesem Zeitpunkt rund 8400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Global Business Services über.

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