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Kooperation von Kaffee-Riesen Nestlé erhält unbefristete Lizenzrechte von Starbucks-Produkten

| Redakteur: Alexander Stark

Nestlé hat mit Starbucks eine Vereinbarung getroffen, durch die das Unternehmen weltweit die unbefristeten Rechte an der Vermarktung der Konsum- und Gastronomieprodukte der Café-Kette erhält.

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Nestlé und Starbucks führen die weltweit stärksten Kaffeemarken zusammen
Nestlé und Starbucks führen die weltweit stärksten Kaffeemarken zusammen
(Bild: Pixabay / CC0)

Vevey/Schweiz – Die beiden Unternehmen werden bei der Produktentwicklung und bei Markteinführungen eng zusammenarbeiten, teilte das Schweizer Unternehmen mit. Als Anbieter von Komplettlösungen bei Kaffee wolle der Konzern mit dieser Vereinbarung das Wachstum im Außer-Haus-Bereich beschleunigen. Darüber hinaus, erschließe sich Nestlé mit den Premiumprodukten von Starbucks insbesondere in Nordamerika neue Wachstumsmöglichkeiten. Die Starbucks-Cafés selbst sind nicht Teil des Übereinkommens.

Im Zuge der Vereinbarung leistet Nestlé einen Vorausbetrag von 7,15 Milliarden Dollar (ca. 6 Milliarden Euro) in bar für ein Geschäft mit einem jährlichen Umsatz von 2 Milliarden Dollar (2,68 Milliarden Euro). Es würden im Rahmen der Transaktion keine Anlagevermögen übertragen, was eine reibungslose und effiziente Einbindung der Aktivitäten ermögliche. Der Lebensmittelkonzern erwartet, dass dieses Geschäft ab 2019 positiv zum Gewinn je Aktie und zum Konzernziel für das organische Wachstum beitragen werde.

Das Kaffeegeschäft ist die größte der schnell wachsenden Produktekategorien von Nestlé. Mark Schneider, Nestlé CEO, sieht die Vereinbarung deshalb als einen bedeutender Schritt für das Kaffeegeschäft des Unternehmens. Mit Starbucks, Nescafé und Nespresso führe man drei herausragende Marken zusammen.

Das Unternehmen übernimmt zudem rund 500 Mitarbeitende von Starbucks. Der Geschäftsbetrieb werde unverändert in Seattle erfolgen. Die Vereinbarung unterliegt den üblichen regulatorischen Genehmigungen und wird voraussichtlich bis Ende 2018 abgeschlossen. Vom Übereinkommen ausgeschlossen sind Fertiggetränke sowie der Verkauf von sämtlichen Produkten in Starbucks-Cafés.

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