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Standardisierung in der Prozessindustrie

Namur veröffentlicht Empfehlungen für Datenaustausch und Ressourceneffizienzindikatoren

| Redakteur: Alexander Stark

Die Namur-Empfehlungen NE 159 und NE 162 sind neu erschienen. NE 159 beschreibt Anforderungen an Datenmodelle für den Informationsaustausch zwischen CAE-Systemen der Verfahrensauslegung und des PLT-Engineerings. NE 162 beschreibt „Ressourceneffizienzindikatoren für das Monitoring und die Verbesserung der Ressourceneffizienz in Prozessanlagen".

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Die neuesten Empfehlungen der Namur enthalten Leitlinien für die Verwendung von Ressourceneffizienzindikatoren (REI).
Die neuesten Empfehlungen der Namur enthalten Leitlinien für die Verwendung von Ressourceneffizienzindikatoren (REI).
(Bild: gemeinfrei / CC0)

Leverkusen — Bei den Namur-Empfehlungen (NE) und-Arbeitsblättern (NA) handelt es sich um Erfahrungsberichte und Arbeitsunterlagen, die die Mitglieder erarbeitet haben. Sie erläutern Vorgehensweisen, bieten Arbeitshilfen wie Checklisten und legen Anforderungen an Geräte und Systeme fest.

Die neu veröffentlichte NE 159 beschreibt Anforderungen an Datenmodelle für den Informationsaustausch zwischen CAE-Systemen der Verfahrensauslegung und des PLT-Engineerings. Sie bildet die Grundlage für einen automatischen, iterativen und bidirektionalen Datenaustausch zwischen diesen Systemen.

Diese Empfehlung (NE) leistet einen Beitrag zur Vereinfachung des Datenaustauschs, indem sie ein Modell für die verfahrenstechnischen Auslegungsdaten von PLT-Stellen standardisiert. Auf Basis dieses Modells können CAE-System-Hersteller Schnittstellen für ihre Systeme entwickeln, die in den Planungsprozess integriert den Datenaustausch deutlich vereinfachen.

Die Empfehlung NE 162 zeigt Leitlinien für die Verwendung von Ressourceneffizienzindikatoren (REI) auf, die den Energie- und Materialeinsatz sowie die Umweltauswirkungen der Produktion, insbesondere für den betrieblichen (nicht nur retrospektiven) Einsatz, einheitlich vorgeben.

Die Ergebnisse können sowohl von Betreibern wie auch von Herstellern von Prozessleitsystemen und Betriebsdatenerfassungssystemen dazu benutzt werden, den Arbeitspunkt des minimalen Ressourceneinsatzes darzustellen und anzufahren. Auf Basis der Ressourceneffizienzindikatoren (REI) können vorhandene Energiemanagementsysteme zu Ressourcenmanagementsystemen mit einheitlichen, durchgängig hierarchischen Kennzahlensystemen erweitert werden.

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