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Geschäftszahlen

Nahrungsmittel-Geschäft beschert Gea guten Auftragseingang

| Redakteur: Tobias Hüser

Gea ist einer der größten Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie sowie ein breites Spektrum von Prozessindustrien.
Gea ist einer der größten Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie sowie ein breites Spektrum von Prozessindustrien. (Bild: Gea)

Der Maschinenbaukonzern Gea hat seine vorläufigen Jahreszahlen 2016 sowie den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2017 veröffentlicht. Der Auftragseingang wurde insbesondere durch ein sehr gutes Wachstum im Nahrungsmittel-Bereich auf 4.673 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz ging auf 4.492 Millionen Euro zurück. Für das laufende Geschäftsjahr 2017 strebt das Unternehmen ein moderates Umsatzwachstum an.

Düsseldorf – Das operative EBITDA des Konzerns belief sich mit 566 Millionen Euro ebenfalls auf die im vergangenen Herbst erwartete Größenordnung. Beim operativen Cash-Flow-Treiber hat das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Wert von 9,5 % vom Umsatz erzielt. „Im Geschäftsjahr 2016 entwickelten sich die geopolitischen Rahmenbedingungen sehr volatil. Zwar hat unsere neue Konzernstruktur über das Jahr hinweg immer mehr an Fahrt gewonnen und Gea so dabei geholfen, uns in diesem herausfordernden Marktumfeld zu behaupten oder auch Schwellenländer besser zu erschließen. Die gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten werden sich aber auf absehbare Zeit und damit auch im laufenden Geschäftsjahr 2017 nicht verringern", erklärte Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender von Gea.

Wie sich die Märkte im Einzelnen entwickeln, will Oleas noch nicht prognostizieren: „Insbesondere bevorstehende sowie kürzlich stattgefundene Wahlen in wichtigen Absatzmärkten machen zukünftige politische Rahmenbedingungen und deren wirtschaftlichen Einfluss kaum einschätzbar. Darüber hinaus fallen auch die Prognosen wichtiger Nahrungsmittelproduzenten derzeit zurückhaltender aus als noch für 2016. Um uns auch angesichts der aktuellen Herausforderungen möglichst gut zu rüsten, haben wir bereits verschiedene neue strategische Projekte zum Beispiel im Bereich Fertigungsnetzwerk initiiert, die wir aktuell im Detail ausarbeiten.“

Für das Geschäftsjahr 2017 strebt das Unternehmen ein operatives EBITDA zwischen 620 und 670 Millionen Euro sowie eine operative Cash-Flow-Treiber-Marge vor Investitionen in strategische Projekte zwischen 8,5 und 9,5 % an. Dieser Ausblick steht unter der Voraussetzung, dass es zu keiner Abschwächung des Weltwirtschaftswachstums und keinen wesentlichen nachteiligen Währungseinflüssen kommt. Ferner basiert der Ausblick auf der Annahme, dass es keine deutliche Abschwächung der Nachfrage aus einer relevanten Kundenindustrie bzw. Verschiebungen zwischen den Kundenindustrien gibt, die einen negativen Margeneinfluss haben.

Bereits am Montag hat der Gea-Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, ab dem 1. März 2017 eigene Aktien im Wert von bis zu 450 Millionen Euro über den Zeitraum von einem Jahr zurückzukaufen, um diese anschließend einzuziehen.

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