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Nach G kommt Z: Neue Leistungsgröße für Membrandosierpumpen

| Redakteur: Meike Herkersdorf

Auf der diesjährigen Achema wird Lewa ein Modell der neuen Größe ausstellen: eine Mehrfachpumpe, die exemplarisch mit drei unterschiedlichen Köpfen ausgerüstet wurde. Um ein besseres Verständnis für die Pumpe zu erhalten, stellt die Firma auf einem Tablet eine Augmented-Reality-App zur Verfügung, die das Innenleben des Exponats als 3D-Ansicht und mittels Animation verschiedene Betriebszustände zeigt
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Auf der diesjährigen Achema wird Lewa ein Modell der neuen Größe ausstellen: eine Mehrfachpumpe, die exemplarisch mit drei unterschiedlichen Köpfen ausgerüstet wurde. Um ein besseres Verständnis für die Pumpe zu erhalten, stellt die Firma auf einem Tablet eine Augmented-Reality-App zur Verfügung, die das Innenleben des Exponats als 3D-Ansicht und mittels Animation verschiedene Betriebszustände zeigt (Bild: Lewa)

Vielseitigkeit dank modularer Bauweise: Die Ecoflow-Serie von Lewa eignet sich zur Dosierung unterschiedlichster Flüssigkeiten ‒ selbst für gefährliche, toxische, abrasive, viskose oder kritische Fluide. Jetzt hat der deutsche Pumpenhersteller die Reihe um eine weitere Leistungsgröße ergänzt: Mit dem neuen Triebwerkstyp LDZ, welcher für eine hydraulische Leistung von 15 kW ausgelegt ist, soll die Lücke zwischen den Größen LDG (6 kW) und LDH (20 kW) geschlossen werden.

Wie die anderen Typen der Baureihe lässt er sich als Einfach- oder Mehrfachtriebwerk einsetzen und an kundenspezifische Anforderungen anpassen. So sind unter den fünf Pumpenkopfvarianten auch Ausführungen für die Verwendung in der Lebensmittel- beziehungsweise Pharmaindustrie erhältlich. Bei der Entwicklung wurde zudem darauf geachtet, die Komponenten im Hinblick auf die Fertigungsprozesse zu optimieren, sodass die dadurch entstehenden Kostenvorteile auf den Kunden umgelegt werden können.

Auf der Achema 2018 stellt Lewa das neue Modell als Triplex-Ausführung mit drei unterschiedlichen Pumpenköpfen vor. Ziel der Entwickler war es, eine Leistungsgröße als „Zwischeneinheit“ zwischen der Ecoflow LDG und der sehr viel leistungsstärkeren - und damit teureren - LDH anbieten zu können. Das Ergebnis der Mühen: Die LDZ mit 15 kW.

Das Lager macht den Unterschied

Die Abteilung „Research and Development“ bei Lewa bezog hierfür interne Bereiche wie die Montage, den Service und den Einkauf in ihre Arbeit mit ein, um das Produkt in möglichst kurzer Zeit zur Marktreife zu bringen. Besonders intensiv wurden verschiedene Lagerkonzepte der Schneckenwelle analysiert, die vor allem im Hinblick auf Lebensdauer, Wärmeentwicklung, Preis, Fertigung sowie Montage bewertet und geprüft wurden.

Mit einer hydraulischen Leistung von 15 kW und einem Förderstrom von bis zu 18m3/h eignet sich die neue Prozesspumpe für viele Anwendungen – unter anderem in der Chemie, Petrochemie und in Raffinerien, da dort Leistungen im beschriebenen Bereich für Mittel- und Hochdruckprozesse benötigt werden und die Maschinen Tag und Nacht zuverlässig sowie präzise laufen müssen. Neben der Prozessindustrie soll die LDZ ebenfalls im Bereich Öl und Gas zum Einsatz kommen. dst

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