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Studie: Arbeit 4.0

Müssen Arbeitnehmer Angst vor der digitalen Revolution haben?

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Rund drei Viertel der deutschen Führungskräfte in Unternehmen müssen sich mit den Ängsten ihrer Mitarbeiter vor der digitalen Revolution auseinandersetzen. Für besonders wichtig halten die Chefs die Fähigkeit der Arbeitnehmer, offen auf neue Aufgaben zuzugehen (90 %), planerisch zu denken (87 %) und innovativ zu sein (84 %). Das sind Ergebnisse der Umfrage „Human Resources in der digitalen Transformation“ der Management- und HR-Beratung Metaberatung.

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Was sind wichtige Persönlichkeitsmerkmale in der digitalen Arbeitswelt? Diese Frage stellte Metaberatung 100 deutschen Führungskräften.
Was sind wichtige Persönlichkeitsmerkmale in der digitalen Arbeitswelt? Diese Frage stellte Metaberatung 100 deutschen Führungskräften.
(Bild: Metaberatung)

Düsseldorf – Nur mit den richtigen Kompetenzen ihrer Mitarbeiter meistern Firmen die künftigen Herausforderungen. Im aktuellen Change-Prozess sind laut Umfrageergebnissen insbesondere Macherqualitäten wie Mut, Organisationsstärke und Innovation gefragt. Die Mitarbeiter 4.0 sollten zudem über starke soziale Kompetenzen verfügen, denn sie müssen effektiv in interdisziplinären Teams zusammenarbeiten. Diese Fähigkeit betrachten 84 % der Führungskräfte als wichtige Voraussetzung für die neue Arbeitswelt. Für die Umfrage wurden branchenübergreifend 100 Geschäftsleiter von Wirtschaftsunternehmen in Deutschland befragt.

„Die Ergebnisse zeigen, dass deutsche Arbeitnehmer ein hohes Sicherheitsbedürfnis haben – das ist in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess wie der digitalen Revolution nicht verwunderlich“, sagt Rainer Neubauer, Geschäftsführer von Metaberatung in Düsseldorf. „Mitarbeiter erwarten beispielsweise von ihrem Arbeitgeber, dass er für einen sicheren Arbeitsplatz sorgt. Das sagen 82 % der Führungskräfte. Im Gegenzug brauchen Unternehmen ein hohes Maß an Veränderungsbereitschaft in der Belegschaft.“

Zudem legen gut drei Viertel der Befragten Wert auf durchsetzungsstarke und ehrgeizige Teammitglieder, die ein angestrebtes Ziel nicht aus den Augen verlieren. 77 % der Führungskräfte halten emotional stabile Persönlichkeiten in der digitalisierten Arbeitswelt für wichtig. „Emotional stabile Mitarbeiter sind für die neu geschaffenen Jobs im digitalen Wandel gut geeignet, da diese Kollegen Veränderungen leichter bewältigen. Sie wirken darüber hinaus auf das gesamte Team, da sie anderen Sicherheit geben. Mit wissenschaftlich validen Persönlichkeitsverfahren unterstützen wir Unternehmen dabei, genau diese Persönlichkeitsbereiche näher zu beleuchten“, sagt Neubauer.

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