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Kunststoffe Motan-colortronic eröffnet Technikum für Kunststoffverarbeitung

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Motan-colortronic hat Mitte Dezember 2016 ein neues Technikum am Standort Friedrichsdorf eröffnet. Die Besucher der Einweihungsveranstaltung erhielten anhand verschiedener Live-Vorführungen einen Eindruck von den technischen Möglichkeiten des neu gestalteten Technikums. Mit dem eine Millionen Euro teuren Projekt will das Unternehmen anwendungsoptimierte Versuche in der Kunststoffverarbeitung durchführen.

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Neben Grundlagenuntersuchungen führt Motan-colortronic im neuen Technikum in Friedrichsdorf nahezu täglich kundenspezifische Versuche mit teils extrem schwierigen Ausgangsstoffen durch.
Neben Grundlagenuntersuchungen führt Motan-colortronic im neuen Technikum in Friedrichsdorf nahezu täglich kundenspezifische Versuche mit teils extrem schwierigen Ausgangsstoffen durch.
(Bild: Motan-colortronic)

Friedrichsdorf – Lagern, Trocknen, Fördern, Dosieren und Mischen – in der Kunststoffverarbeitung setzt sich das Materialhandling aus sehr unterschiedlichen Prozessen zusammen. Vor dem Hintergrund, dass viele Anwendungen in der Kunststoffindustrie zunehmend komplexer werden, vielfach zudem mit individuellen Materialien und kleinen Losgrößen einhergehen, war für Motan-colortronic der Ausbau des Technikums von essentieller Bedeutung. Rund eine Million Euro hat das Unternehmen in den Auf- und Ausbau des Technikums investiert.

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Auf einer Fläche von ca. 800 m2 steht das nahezu komplette Produktspektrum zur Verfügung, um anwendungsorientierte Versuche für die Verarbeitungsverfahren Spritzgießen, Blasformen, Extrusion sowie Compoundierung durchzuführen. Dazu gehören Anlagen und Geräte für das Materialhandling der meisten im Markt erhältlichen Schüttgüter. Für umfassende Förderversuche wurde eine äquivalente Förderstrecke mit 366 m Länge installiert. Zur Verfügung stehen überdies Förderleitungen mit den gängigen Durchmessern 45, 50, 65 und 76 mm.

Sämtliche Geräte im Technikum sind vernetzt und lassen sich über eine zentrale Steuerung mit integrierter Visualisierung direkt ansprechen. Neben Grundlagenuntersuchungen, deren Ergebnisse in die Entwicklung neuer Peripheriegeräte einfließen, finden in Friedrichsdorf täglich kundenspezifische Versuche mit teils extrem schwierigen Ausgangsstoffen statt. Von den daraus resultierenden Erkenntnissen profitieren die Kunden direkt, indem die für den jeweiligen Anwendungsfall beste Lösung umgesetzt wird.

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