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Kappazitätserweiterung im Chempark Momentive plant deutliche Kapazitätserweiterung in Leverkusen

| Redakteur: Dominik Stephan

Momentive Performance Materials hat die Baugenehmigung für eine neue Anlage zur Produktion von speziellen Silanen im Chempark Leverkusen beantragt. Damit macht der US-Chemiekonzern den Weg frei für ein zweistelliges Millioneninvest.

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Der Chempark Leverkusen, in dem rund 30.000 Mitarbeiter beschäftigt sind, zählt zu den vielseitigsten Chemiestandorten weltweit. Für Momentive ist er nicht nur Sitz des Deutschland-Geschäfts sondern auch zentrale Drehscheibe und Produktion für Europa.
Der Chempark Leverkusen, in dem rund 30.000 Mitarbeiter beschäftigt sind, zählt zu den vielseitigsten Chemiestandorten weltweit. Für Momentive ist er nicht nur Sitz des Deutschland-Geschäfts sondern auch zentrale Drehscheibe und Produktion für Europa.
(Bild: Currenta)

Köln – "Nach der positiven Investitionsentscheidung unseres Mutterkonzerns in den USA im Februar ist dies ein wichtiger Meilenstein für unseren Standort", sagte Dr. Matthias Steiner, Momentive-Geschäftsführer in Leverkusen.

Die Firma beabsichtigt, in Leverkusen rund 32 Millionen Euro in die Erweiterung seiner Produktionskapazität für Spezial-Silane zu investieren. Der Neubau soll auf einer Freifläche in zentraler Lage des Chempark-Teiles nördlich der Kaiser-Wilhelm-Allee entstehen. Die Anlage ist für ein spezielles Silan ausgelegt, das als Zusatzstoff in Reifenmischungen eingesetzt wird.

Die geplante Expansion ist Teil der globalen Strategie des Unternehmens, mit Produkten für die Automobilindustrie weiter zu wachsen. Ein entscheidender Vorteil des Standorts Leverkusen für die geplante neue Anlage ist die Nähe zu wichtigen Kunden in Europa. Der Produktionsstart wird für Ende 2017 erwartet.

"Wir begrüßen die geplante Investition von Momentive Performance Materials. Das Vorhaben ist ein klares Bekenntnis zum Standort Leverkusen und stärkt den Verbundcharakter unseres Chemieparks", so Chempark-Leiter und Chem Cologne-Vorsitzender Dr. Ernst Grigat. Zuletzt hatte Grigat wenig Freude mit Momentive. Das Unternehmen hatte Anfang 2016 angekündigt, Teile der Silikon-Produktion am Standort zurückzufahren und Stellen abzubauen.

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