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Containerkonzept Mobiles Anlagenkonzept macht Mühlen sofort einsatzbereit

| Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Selbstverständlich gibt es Anlagen, die jahrzehntelange an der gleichen Stelle produzieren. Es gibt aber Anwendungen, in denen Anlagen schnell umziehen müssen. Für solche Fälle bietet Hosokawa Alpine nun ein mobiles Anlagenkonzept – Mühlen in Containern.

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Containeranlage aus dem Hause Alpine – eine semi-modulare Anlagen-Lösung für flexible Anwendungen
Containeranlage aus dem Hause Alpine – eine semi-modulare Anlagen-Lösung für flexible Anwendungen
(Bild: Hosokawa Alpine)

Die mobile Container-Anlage des Unternehmens Hosokawa Alpine „verpackt“ eine fest-installierte Anlage in eine mobile Anlagen-Lösung und ist vor Ort sofort einsatzbereit. Wie das funktioniert?

Die Anlagen werden – je nach Kundenwunsch – individuell zusammengestellt und in modifizierten Fracht-Containern montiert. Das Container-Konzept greift vor allem auf Kunden zurück, die schnell am Markt sein, Märkte testen oder in politisch unsicheren Regionen produzieren möchten. Die Anlage ist – nach einigen Handgriffen – schnell betriebsbereit und produziert sowohl repräsentative Qualität als auch Mengen, die ein risikofreies Scale-up zur Großproduktion zulassen. Mit diesem Konzept können komplette Anlagenlösungen verwirklicht werden. Mehrere Mühlen-Systeme können in mehreren Containern aneinandergereiht und installiert werden. Alle Produktions- und Kontrollschritte finden dabei im Innenraum des Containers statt. Der Kunde erhält somit eine individuelle und mobile Prozesslösung „Made in Germany“.

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Wirtschaftliche Vorteile des Container-Konzepts

Das Plug-and-Play-System stellt eine schnelle Inbetriebnahme sicher. Nach Anlieferung beim Kunden ist die Containeranlage innerhalb von zwei bis drei Tagen betriebsbereit – im Rückschluss auch genauso schnell wieder abgebaut. Dies hat einen entscheidenden Vorteil: Weitere Investitionsmaßnahmen, wie der Bau einer Produktionshalle, sind damit hinfällig. Neben den fixen und variablen Kosten sind die Anfangsinvestitionen der Container-Anlage damit relativ niedrig. Außerdem werden aufgrund der mobilen Ausführung werden – häufig – keine Genehmigungen benötigt.

Mögliche Anlagenleistungen ergeben sich aus der jeweiligen Anlagen-Kombination. Wird beispielsweise die Super-Orion-Kugelmühle SO-CL 160/270 mit dem Micron-Windsichter MS 3 in einer Container-Anlage für die Produktion von Calcium-Carbonat-Füllstoff kombiniert, ist eine Leistung von 1000 kg/h bei 97 Prozent <15 µm erzielbar. Wesentlich feinere Qualitäten bis zu D97 <5 µm sind hingegen bei der Kombination mit dem Model 315 TTD bei einer Leistung von 300 kg/h möglich (siehe Tabellen auf der linken Seite).

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