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Separieren von Leichtstoffen Mobiler Einsatz im Baustoff-Recycling

Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Für die effiziente Abtrennung von Verunreinigungen aus wieder verwendbarer Mineralik hat Moerschen eine Anlagentechnik im Programm, die sich vielfach im Baustoffrecycling bewährt hat. Jetzt wurde die Technologie weiterentwickelt und ist nun auch als mobile Ausführung erhältlich.

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Das neu konstruierte Bürstenband gewährleistet den kontinuierlichen Austrag der abgeschiedenen Leichtstoffe.
Das neu konstruierte Bürstenband gewährleistet den kontinuierlichen Austrag der abgeschiedenen Leichtstoffe.
(Bild: Moerschen Mobile Aufbereitung)

In der Praxis stellt die Abscheidung von Leichtstoffen nur einen Teil einer ganzen Prozesskette im Materialrecycling dar. Daher wünschten Kunden, dass die Anlagen auf dem Einsatzgelände „wandern“ können, um flexibel den Platz zu nutzen. Diese Einsatzflexibilität bietet jetzt der Wash-bear track. Die Konstruktion erlaubt ein Umsetzen der Maschine im betriebsbereiten Zustand – also mit dem erforderlichen Prozesswasser gefüllt. Zusätzliche Rüstzeiten fallen nicht an.

Mit patentierter Förderschnecke gewährleistet die Technologie eine nahezu hundertprozentige Abscheidung von Leichtstoffen wie Porenbeton, Plastik oder organischem Material. Da der Arbeitsprozess ausschließlich an der spezifischen Dichte der Materialien ansetzt, ist eine enorme Bandbreite der Beschickung von 4 - 120 mm möglich. Durch stufenloses Einstellen von Drehgeschwindigkeit und Steigung der Schnecke kann die Verweildauer des Aufgabematerials im Waschtrog geregelt werden. Zusätzlich lässt sich die Anlage optional mit einem neu konstruierten Windsichter ausrüsten.

Als Endprodukt steht eine kapillarwassergesättigte reine Mineralik, die beispielsweise ohne Weiteres als Recycling-Zuschlag in der Betontechnologie eingesetzt werden kann. Im Zusammenspiel mit weiteren Anlagen ergeben sich neue Möglichkeiten. Beispielsweise erlaubt eine kombinierte Kette mit mobilem Prallbrecher und Doppeldeckernachsieb komplexe Prozessabläufe. Indem das Mittelkorn gewaschen und mit dem abgesiebten Feinkorn wieder zusammengefügt werden kann, lässt sich so ein hochwertigeres Endprodukt erzeugen. Um sich hier optimal einzugliedern, wurde der Wash-bear track mit einem 4,5 Meter Austragsband versehen.

Die Weiterentwicklung berücksichtigt auch den Transport zu auswärtigen Baustellen, wo in Zukunft hochwertiges Recycling auf Baustellen eine wachsende Bedeutung erlangen wird. So kann der Windsichter auch während des Transportes aufgesetzt bleiben. Dadurch reduzieren sich die Rüstzeiten am neuen Einsatzort.

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