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Vollentsalzung

Mobile Vollentsalzung deckt Spitzenbedarf an Reinstwasser

| Redakteur: Manja Wühr

Achtzehn Umkehrosmose-Systeme – installiert auf insgesamt vier Sattelaufliegern und in zwei Containern – übernahmen die Vorbehandlung des Speisewassers.
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Achtzehn Umkehrosmose-Systeme – installiert auf insgesamt vier Sattelaufliegern und in zwei Containern – übernahmen die Vorbehandlung des Speisewassers. (Bild: Berkefeld)

Ob für geplante Stillstände, Notversorgung oder das Abdecken kurzzeitiger Spitzen – Veolia Water Solutions & Technologies bietet mit Aquamove eine umfangreiche Flotte von mobilen Anlagen zur Wasseraufbereitung. Beispiel: zusätzliche Vollentsalzung beim Anfahren eines Blocks im Kraftwerk Niederaußem.

Um den deutlich erhöhten Wasserbedarf beim Anfahren eines Blocks im Kraftwerk Niederaußem zu erfüllen, lieferte Berkefeld eine Kombination aus mobilen Aquamove-Wasseraufbereitungsanlagen als temporäre Lösung. Im Frühjahr 2012 nahm RWE Power an Block H des Braunkohlekraftwerks Niederaußem umfangreiche Revisionsarbeiten vor. Um den deutlich erhöhten Wasserbedarf beim erneuten Anfahren des Blocks sicher abdecken zu können, war eine zusätzliche Vollentsalzung erforderlich. Die temporäre Lösung sollte für einen Zeitraum von zehn Tagen pro Stunde 450 m3 Kesselspeisewasser bis zu einer Leitfähigkeit von unter 0,1 µS/cm und einem Silikatgehalt von weniger als 10 ppb aufbereiten können.

Für die zuverlässige Abdeckung des Spitzenbedarfs stellte Berkefeld, ein Tochterunternehmen von Veolia Water Solutions & Technologies eine Kombination verschiedener mobiler Aquamove-Aufbereitungsanlagen zur Verfügung. Achtzehn Umkehrosmose-Systeme – installiert auf insgesamt vier Sattelaufliegern und in zwei Containern – übernahmen die Vorbehandlung des Speisewassers bis zu einem Restsalzgehalt von 5 Prozent. Das so aufbereitete Wasser wurde in vier mobilen Tanks mit einem Volumen von je 70m3 zwischengespeichert. Die Vollentsalzung erfolgte anschließend in vier Trailern mit je zwei Straßen aus Kationen-, Anionen- und Mischbett-Ionenaustauschern. Mehrere Druckerhöhungsstationen sorgten für einen optimalen Betriebsdruck. Der mit 450 m3/h vergleichsweise hohe Durchsatz wurde durch die Kombination verschiedener mobiler Systeme aus der umfangreichen europäischen Aquamove-Flotte problemlos erreicht. Sechs speziell ausgebildete Techniker waren vor Ort im Schichtsystem im Einsatz. Sie übernahmen die fachgerechte Installation und stellten nach der Inbetriebnahme rund um die Uhr den unterbrechungsfreien Betrieb der mobilen Vollentsalzungslösung sicher.

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