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Mobile Überwachungssonde

Mobile Kontrolle der Emailoberfläche

| Redakteur: Gabriele Ilg

Thalemail hat eine mobile Emailüberwachungssonde entwickelt, die das Prinzip der elektrochemischen Spannungsreihe von Metallen nutzt.

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Die mobile Email-Überwachungssonde ergänzt die Korrosionskontrolle emaillierter Aparate.
Die mobile Email-Überwachungssonde ergänzt die Korrosionskontrolle emaillierter Aparate.
( Bild: Thalemail )

Gedacht ist die Korrosionsprüfung mithilfe der eingebauten oder tragbaren Sonde als ergänzende Kontrolle des emaillierten Apparates. Einen Kosten- und Zeitvorteil bietet das, wenn die Unversehrtheit der Emailoberfläche schnell und sicher nachgewiesen werden muss: so z.B. bei der wiederkehrenden Druckprobe des Innenkessels, bei Kontrolle nach längeren Stillstandszeiten, nach einer Havarie, oder nur zur Eingrenzung der Fehlersuche in einem komplexen Anlagensystem. Abplatzungen in den oberen Emailschichten, sowie Emailabtrag durch Korrosion oder Abrasion können allerdings nicht erfasst werden.

Hierfür muss man den Apparat zur Augenscheinprüfung begehen bzw. die Emailschichtdicke messen. Mit dem mobilen Gerät MM1205 sind Messungen selbst im laufenden Betrieb möglich, da die produktberührten Teile kurzzeitig korrosionsbeständig sind.

Die Sonde nutzt die Spannungsreihe und funktioniert forgendermaße: Korrodiert der Behälterstahl fließen Elektronen. Bringt man in den Elektrolyt eine weitere Referenzelektrode aus einem edleren Metall ein, so entsteht ein galvanisches Element, in dem ein minimaler Strom fließt.

Praxistests haben gezeigt, dass die Messung schnell und zuverlässig durchgeführt werden kann, wenn als Elektrolyt eine schwache Säure verwendet wird. Die an eventuell vorhandenen Emailschäden passivierende Oxidschicht wird durch die Säure schnell unterwandert, das Messsignal liegt nach wenigen Sekunden stabil an.

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