Durchflussmessung Mix aus drahtgebundenen und drahtlosen Technologien sorgt für mehr Flexibilität bei Durchflussmessgeräten

Autor / Redakteur: Gerardo Vargas / Dr. Jörg Kempf

Zuverlässigkeit und Sicherheit sind nach wie vor die Hauptbedenken, geht es um den Einsatz drahtloser Technologien. Mittlerweile stehen jedoch drahtlose Steuerungssysteme, Netzwerkprodukte und Feldgeräte, darunter auch für die Durchflussmessung, zur Verfügung. Auch Industriestandards setzen sich durch. Die industrielle Landschaft steckt mitten im Wandel.

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Marktanalysten sagen voraus, dass die Nachfrage nach drahtloser Kommunikation in der Automatisierungsindustrie in den nächsten drei bis fünf Jahren um über 25 Prozent steigen wird. Das wird vor allem Lösungen betreffen, die sich mit Überwachung, Datenerfassung und Programmierung befassen. Allerdings behinderten bisher die bekannten Bedenken der Branche hinsichtlich Zuverlässigkeit und Datensicherheit eine breitere Akzeptanz. Ein neues Durchflussmessgerät integriert nun drahtgebundene und drahtlose Technik in einem Gerät. Dadurch lassen sich Durchflussdaten mit der hohen Zuverlässigkeit herkömmlicher, verdrahteter Kommunikationsmethoden lesen und versenden, gleichzeitig vereinfacht die drahtlose Technik aber Wartungs- und andere Routineaufgaben.

Zwar lassen sich auf diese Weise nicht die gleichen Kostenvorteile erzielen, wie sie der Einsatz komplett drahtloser Lösungen ermöglicht. Aber der Anwender nutzt die Vorteile beider Welten: die Flexibilität der Wirelesstechnik und die Zuverlässigkeit verdrahteter Systeme. Gleichzeitig kann der Anwender erste Erfahrung mit Drahtlostechnologien sammeln.

Dieser Ansatz, die Techniken zu kombinieren, empfiehlt sich bei Feldgeräteanwendungen, bei denen es notwendig ist, direkt am Einbauort Geräte durch lokale Techniker zu überwachen, zu warten oder Fehler zu suchen. Außerdem eignen sich solche kombinierten Geräte besonders gut für den Einbau in beengten sowie schwer oder nur unter Sicherheitsgefährdungen zu erreichenden Bereichen.

Kommunikation über IR-Schnittstelle

Die neueste Generation von Massedurchfluss-Messgeräten, wie etwa die FCI-Modelle ST50 und ST75, sind mit herkömmlichen, festverdrahteten 4...20-mA-Analogausgängen und einem seriellen RS232C-E/A-Kommunikationsanschluss ausgestattet; darüber hinaus bieten sie als Zusatzausrüstung eine drahtlose Infrarot- (IR)-Schnittstelle. Der festverdrahtete 4...20-mA-Signalausgang und die serielle E/A-Schnittstelle stellen eine bewährte und ausgesprochen zuverlässige Methode zur Kommunikation der Prozessdaten an das DCS und die Leitwarte dar.

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