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Umfrage „Folgekosten von Cyber-Angriffen“ Mittelstand zahlt über 40.000 Euro pro Cyber-Attacke

Kaspersky Lab hat im Rahmen einer Umfrage die direkten Folgekosten zielgerichteter Cyber-Attacken ermittelt. Demnach liegen die durchschnittlichen Einbußen in deutschen Großunternehmen bei gut 360.000 Euro, mittelständische Unternehmen müssen mit einem finanziellen Schaden von rund 41.000 Euro rechnen.

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Sicherheitsvorfälle kosten bares Geld, die Schäden gehen je nach Größe des Unternehmens in die Hunderttausende.
Sicherheitsvorfälle kosten bares Geld, die Schäden gehen je nach Größe des Unternehmens in die Hunderttausende.
(Bild: Archiv)

Zusammen mit den Marktforschern von B2B International hat Kaspersky Lab etwa 3.900 IT-Entscheider weltweit zu den finanziellen Auswirkungen von Cyber-Attacken befragt. Wenig verwunderlich ist dabei das Ergebnis, dass größere Unternehmen auch mit höheren Einbußen rechnen müssen.

Für die Berechnung wurden nur die direkten Kosten herangezogen, die den befragten Unternehmen entstanden sind. Dazu zählen zunächst einmal unmittelbare Einbußen, also die Ausgaben zur Beseitigung der Störung und von Sicherheitslücken sowie Produktivitätseinbußen. Desweiteren fließen Investitionen in präventive Maßnahmen wie die Weiterbildung des Personals oder die Anschaffung neuer Hard- und Software mit ein.