Track&Trace-System

Mit Serialisierung aktiv gegen Piraterie

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Optimieren des Layouts

Für weltweit tätige Pharmaunternehmen ist die Serialisierung eine extrem komplexe Aufgabe, bei der diverse Hard- und Softwaresysteme miteinander kommunizieren müssen. F. Hoffmann-La Roche hat sich daher schon früh mit dem Thema auseinandergesetzt und für eine zentrale Lösung für alle weltweiten Produktionsstandorte entschieden. Im Zuge der Einführung wollte man zudem das Layout der Produkt-Etiketten optimieren und vereinheitlichen. Nicht zuletzt deshalb gehört der Auto ID Systemintegrator Opal Associates zu den Lieferanten der Gesamtlösung.

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„Früher gab es bei Roche rund 150 verschiedene Etiketten-Layouts, die dezentral an unseren Produktionsstandorten in der Schweiz, Deutschland, Brasilien und den USA verwaltet wurden“, erklärt Philipp Glockner, Verantwortlicher CoE Projekt Stream Leiter bei F. Hoffmann-La Roche. Mithilfe des zentralen Opal-Labelmanagements habe man die Zahl der Layouts um 90 Prozent ohne Produktionsunterbruch reduzieren können. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten zunächst die für das Etikettieren erforderlichen Stammdaten für die mehrere Tausend bestellbaren Produkte aus verschiedenen Datenquellen konsolidiert werden. „Meine Ansprechpartner bei Opal Associates haben sich dabei als extrem flexibel und kompetent erwiesen“, lobt der IT-Experte.

Die Lösung wird direkt aus dem Secure Track & Trace System (S-TTS) von Laetus angesprochen, das die lückenlose Verfolgung jeder einzelnen Verkaufseinheit an den Verpackungslinien unterstützt. Als führendes System übernimmt S-TTS die Verwaltung der Seriennummern und überwacht mit Hilfe einer Kamera die korrekte Bedruckung auf der Verpackung. Das Opal Labelmanagement stellt eine korrekte Etikettierung nach Produkt- und länderspezifischen Anforderungen sicher. Neben den für die Serialisierung relevanten Daten in Form eines Barcodes, werden weitere Produktinformationen in einem einheitlichen Design aufgedruckt.

Den Ausdruck übernehmen Honeywell-Hochleistungs-Drucker vom Typ PX4i. „Die Geräte sind sehr robust und leistungsstark, aber vor allem sehr kompakt, sodass wir sie perfekt in die beengten Verpackungslinien integrieren konnten“, erläutert Philipp Glockner.

Das vollständig aus Metall gefertigte Gerät schafft bei einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 300 Millimetern pro Sekunde bis zu 400 Etiketten pro Minute, die von einem Applikator auf den Versandeinheiten positioniert werden. Unleserlich oder fehlerhaft gekennzeichnete Verkaufseinheiten werden durch die im S-TTS integrierten Kameras sofort entdeckt und anschließend automatisch aussortiert – nicht ohne die zugehörige Seriennummer in der Datenbank als ungültig zu markieren. Damit sowohl Betriebszustände als auch Daten jederzeit kontrollierbar sind, musste der physische Maschinenlevel mit der Steuerungssoftware vernetzt werden.

Das Tracking der Seriennummern betrifft nicht nur die Produktion, sondern die gesamte Logistikkette. Schließlich kann auf dem Weg zwischen Produktion und Verbraucher viel passieren: Vollpaletten werden in den Distributionszentren zum Teil gesplittet, Kartons aufgerissen, Muster gezogen und einzelne Etiketten beschädigt. Um die Rückverfolgbarkeit auf Packungsebene sicherzustellen, brauchte F. Hoffmann-La Roche eine mobile Lösung, die auch von anderen Standorten jederzeit mit S-TTS kommunizieren kann.

Konkrete Vorgaben

Hier kam das Mobile Solutions Framework (OMS) von Opal Associates ins Spiel. OMS ist eine offene Plattform für mobile Auto ID-Anwendungen, die auf allen gängigen mobilen Endgeräten läuft. Bei F. Hoffmann-La Roche steht die mobile Lösung in Verbindung mit dem TTW (Track & Trace Ware­house)-System von Laetus und dem Opal Labelmanagement, sodass auch in der Logistik defekte Etiketten nachgedruckt und neue Etiketten generiert werden können.

Die leicht verständliche Bedieneroberfläche gibt den Mitarbeitern konkrete Handlungsschritte vor, deren Resultate umgehend an das TTW gemeldet und dort verbucht werden. „Jede Veränderung nach dem Verlassen der Produktion kann damit akribisch dokumentiert bzw. korrigiert werden“, erklärt Glockner. In der Logistik von F. Hoffmann-La Roche wird OMS auf mobilen Endgeräten vom Typ Honeywell CN70 und CK71 genutzt. „Was die mobilen Endgeräte angeht, sind wir mit den aktuellen Geräten äußerst zufrieden“, so Glockner, der an den mobilen Endgeräten vor allem die einfache Bedienung und die schnelle Scan-Engine schätzt.

* Kontakt Opal Associates, Wetzikon/Schweiz: Tel. +41-44-9311222

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