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Schüttguttechnik Mit lasergebohrten Löchern

Redakteur: Redaktion PROCESS

Mit einem patentierten System, das auf Filtereinsätzen mit lasergebohrten Löchern basiert, löst Uni-Fördertechnik nach eigenen Angaben Aufgabenstellungen, bei denen selbst Kantenspaltfilter kapitulieren müssen. Das System eignet sich z.B. für die Filtration von Klebstoffen, Wasser aus der Papierindustrie sowie von Abwasser, pharmazeutischen Produkten, Lack und Druckfarbe.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Mit einem patentierten System, das auf Filtereinsätzen mit lasergebohrten Löchern basiert, löst Uni-Fördertechnik nach eigenen Angaben Aufgabenstellungen, bei denen selbst Kantenspaltfilter kapitulieren müssen. Das System eignet sich z.B. für die Filtration von Klebstoffen, Wasser aus der Papierindustrie sowie von Abwasser, pharmazeutischen Produkten, Lack und Druckfarbe.

Im traditionellen Herstellungsprozess von Siebplatten werden die Löcher gestanzt - es entsteht ein zylindrisches Loch, das dem Durchmesser des Stanzwerkzeugs entspricht. Dabei gilt, dass der Lochdurchmesser nicht kleiner als die Plattendicke sein sollte. Bei kleinerem Durchmesser verstopfen die Löcher sehr leicht, was die Filterkapazität einschränkt. Der Durchmesser der Bohrung hingegen lässt sich auf bis zu einem Zehntel der Plattendicke realisieren.

Die Lasertechnik ermöglicht es, die Geometrie der einzelnen Löcher genau zu definieren. Ein lasergebohrtes Loch ist konisch, sein Durchmesser hinten größer als vorn. Dadurch bleiben Partikel, die durch die Öffnung mit dem geringen vorderen Durchmesser passen, nicht stecken, sondern können leicht ausweichen, da das Loch vorn scharfkantig ist.

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