Industrie 4.0 im Anlagenbau

Mit Industrie 4.0 aus der Krise: So soll die Digitalisierung zur Trumpfkarte für den Anlagenbau werden

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Doch birgt der Digital-Poker auch Risiken: Neben Sicherheitsfragen und fehlenden Standards macht besonders die Verfügbarkeit qualifizierten Personals den Managern Sorgen.

Sollen neben Ingenieuren, Schlossern und Kranfahrern in Zukunft auch Programmierer und Entwickler im Anlagenbau selbstverständlich werden, müssen die Firmen in den Wettbewerb um digitale Talente einsteigen: „Der Großanlagenbau ist bestrebt, sich in diesem Umfeld als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. So bieten die Mitglieder unserer Arbeitsgemeinschaft ein anspruchsvolles, internationales Arbeitsumfeld sowie die Möglichkeit, frühzeitig und umfassend Verantwortung im Projektgeschäft zu übernehmen“, so Nowicki.

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Fachkräftemangel in technischen Berufen verschärft sich (Bildergalerie Marktbarometer)
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Anlagenbau muss mehr als eine Karte spielen können

Das erfordert ein Umdenken in der gesamten Branche, ist sich der VDMA sicher. Die Industrie 4.0 benötige ein Maßnahmenbündel, das von der Anpassung von Prozessen und Strukturen über die Entwicklung von Netzwerken bis hin zur Einführung neuer digitaler Produkt reicht.

Dass es hierbei keine Patentrezepte gibt, ist eine weitere wichtige Erkenntnis aus der Umfrage. „Die Unternehmen müssen individuelle Lösungen finden, die das spezifische betriebliche Umfeld und die jeweiligen Kundenanforderungen im Blick haben.“

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