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Dezentrale Automatisierung

Mit Dima zur wandlungsfähigen Produktion

| Autor / Redakteur: Thomas Holm * / Anke Geipel-Kern

Modularer Anlagenbau braucht dezentrale Automatisierungskonzepte: hier die erste konkrete Umsetzung.
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Modularer Anlagenbau braucht dezentrale Automatisierungskonzepte: hier die erste konkrete Umsetzung. (Bild: Wago)

Mit Dima hat Wago eine neue und herstellerunabhängige Lösung für die Automatisierung wandlungsfähiger Produktionsanlagen präsentiert. Ziel des Ansatzes ist die Veränderung von Produktionssystemen innerhalb kurzer Zeit. Dima verknüpft damit die Vorteile der Modularität von Produktionsanlagen mit aktuell diskutierten Industrie 4.0-Ansätzen.

Gefühlt dreht sich die Welt jeden Tag ein bisschen schneller. Was gestern noch Grundsatz war kann heute schon veraltet sein. Die Spanne zwischen dem Abschaffen des Alten und Einführen des Neuen scheint teilweise über Nacht zu geschehen.

Um auf die eruptierenden Vorgänge vorbereitet zu sein und sie entscheidend mitzubestimmen hat die Bundesregierung 2011 die vierte industrielle Revolution ausgerufen. Fokus dieser Aktivitäten ist die Digitalisierung der Produktion. Aber warum? Wird durch Digitalisierung alles einfacher?

Erst bei genauerer Betrachtung wird der Mehrwert klar: Durch Digitalisierung können Informationen so miteinander verknüpft werden, dass Mehrwert entsteht. Dieser Mehrwert kann darin bestehen, Zusammenhänge aufzudecken, Regelungen in Produktionsprozessen zu optimieren oder das Engineering von Anlagen zu vereinfachen.

Auf Marktveränderungen reagieren – aber wie?

Explizit für die Vereinfachung und Beschleunigung des Engineerings besteht eine große Notwendigkeit. Denn müssen produzierende Unternehmen kurzfristig ihre Produkteigenschaften anpassen, um auf Marktveränderungen zu reagieren, bedeutet das schlussendlich auch, dass sie ihre Produktionsanlagen dazu befähigen müssen das neue Produkt herzustellen. Und dazu bleibt ihnen in der Regel nicht viel Zeit.

Nimmt man heutige Produktionssysteme unter die Lupe, stellt man fest, dass sie für diese Anforderung eines schnellen Umbaus nicht ausgelegt sind. Einfach, weil Eigenschaften wie Mobilität, Skalierbarkeit, Universalität, Kompatibilität und Modularität – kurzum Wandlungsfähigkeit – im Rahmen der initialen Anlagenplanung nicht beachtet wurden.

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