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Zukunft bei Evonik

Mit der Drohne für die Feuerwehr zum Instandhalter im „Digitalen Zwilling“

| Redakteur: Ulla Reutner

Zukunftsprojekte bei Evonik: Werkfeuerwehrmann Alexander Brinkmann wird bald durch Drohnen unterstützt.
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Zukunftsprojekte bei Evonik: Werkfeuerwehrmann Alexander Brinkmann wird bald durch Drohnen unterstützt. (Bild: Ulla Reutner)

Alexander Brinkmannn fällt aus dem Rahmen. In Feuerwehrkluft steht er im cleanen Evonik-Ausstellungscontainer und nutzt die Gelegenheit, sich über vorausschauende Instandhaltung und modulare Anlagen zu informieren.

Das jedoch nur am Modell. In „Lebensgröße“ hat er die Zukunftstechnik mitgebracht, von der er und seine Kollegen bei der Evonik-Werkfeuerwehr profitieren werden: eine leuchtend-orange Drohne. „Im Einsatzfall wird sie uns künftig vorausfliegen und ein Bild von dem vermitteln, was uns erwartet“, erläutert Brinkmann. Ab Ende 2018 soll es soweit sein. Bis dahin werden weitere Einsatzmöglichkeiten getestet, etwa, um Anlagen auf Schäden zu kontrollieren. Man sehe jede Niete und Schraube, schwärmt der Feuerwehrmann. Die Drohne könne auch mit Wärmebildkamera ausgestattet werden. Oder mit einem Analysensystem, das die Zusammensetzung einer Gaswolke im Havariefall emittelt.

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30.11.16 - Es klingt wie Science-Fiction: Ein neu entwickeltes Verfahren erzeugt im Reaktor maßgeschneiderte Moleküle nach Bauplan – quasi der 3-D-Drucker für die Chemie. Obwohl der „Chemputer“ eigentlich individualisierte Medikamente synthetisieren sollte, hat sich der britische Rüstungs-Multi BAE das Verfahren gesichert. Jetzt sollen im Chemiebad Drohnen heranwachsen. lesen

Eine weitere Zukunftstechnologie ist die künstliche Fotosynthese, die aus Ökostrom und CO2 Spezialchemikalien erzeugen soll. Die grüne Chemie entwickelt Evonik gemeinsam mit Siemens im Forschungsprojekt Rheticus. Bis 2021 soll eine erste Versuchsanlage entstehen.

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So real wie nur möglich ist dagegen der „digitale Zwilling“. Wer sich in einen Anlagenfahrer hineinversetzen will, der in einer Fußballfeld-großen Anlage eine defekte Pumpe lokalisieren und sich mit passendem Werkzeug dort einfinden soll, kann das im Ausstellungscontainer einfach mal testen. Der Digitale Zwilling, eine dreidimensionale, detaillierte und vor allem aktuelle Darstellung der Anlage, die sich inituitiv erfassen und bedienen lässt, leistet hier gute Dienste und sorgt im Schadenfall für Schnelligkeit.

Evonik, Freigelände 1,0, Stand A27

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