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Misch-Trocknungs-Reaktor Mischtrockner für anspruchsvolle verfahrenstechnische Prozesse

| Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Matthias Böning / Wolfgang Geisler

Ein von Amixon entwickelter Misch-Trocknungs-Reaktor kann Substanzen von sehr unterschiedlicher Konsistenz verarbeiten und vollzieht einen wichtigen Prozessschritt bei der Synthese hochreiner Wirkstoffzubereitungen.

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Amixons patentiertes Mischwerkzeug gewährleistet eine sehr hohe Mischgüte und eine Restlosentleerung.
Amixons patentiertes Mischwerkzeug gewährleistet eine sehr hohe Mischgüte und eine Restlosentleerung.
(Bild: Amixon )

Synthesegüter werden in allen Bereichen des Lebens angetroffen: Kunststoffe, Farben, Effektpigmente, Kosmetik und medizinische Wirkstoffe durchlaufen bei der Herstellung Syntheseprozesse, aber auch in der Elektronik und bei der Energieerzeugung sind solche Prozesse anzutreffen. Häufig verändert sich während des Misch- und Trocknungsprozesses die Konsistenz des Produkts. Anlagen, die zudem noch verschiedene Wirkstoffe verarbeiten, müssen somit ein hohes Maß an Flexibilität aufweisen.

Diese Anforderung erfüllt ein Misch-Trocknungs-Reaktor, den Amixon für einen namhaften Kunden zur Wirkstoffsynthese entwickelt und gefertigt hat. Die Anlage kann Mischgut mit staubiger, flockiger, pulvriger und kristalliner Konsistenz ebenso verarbeiten wie pastöse, schlammige und zähe Produkte.

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Bei Hochleistungs-Mischtrocknern werden im Laufe des Trocknungsprozesses Phasen von einer pumpfähigen suspendierten Masse zu einer zähplastischen, kaugummiähnlichen Substanz durchfahren. Mit noch weiter verringertem Flüssigphasenanteil wird die Masse erst bröcklig und granulatartig, dann pulvrig und frei fließend.

Kombination von Mischen und Trocknen

Der Syntheseprozess erfordert es, dass wesentliche Verfahrensschritte des mehrstufigen Herstellprozesses in der Flüssigphase stattfinden. In der letzten Synthesestufe erfolgt dann die Umwandlung in ein Pulver durch Kontakttrocknung. Flexibel ist die Anlage auch mit Blick auf die Mischverfahren: Sie eignet sich sowohl für schonendes Homogenisieren als auch für intensives Desagglomerieren. Um Fremdreaktionen auszuschließen und ein gleichbleibendes Qualitätsniveau sicherzustellen, findet der Prozess im Feinvakuum von 0,1 Torr (0,133 hPa) statt.

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