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Feinpulver-Rückführ-System Minimierte Stillstandzeit mit vollautomatischer CIP

Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Ein neues System ermöglicht es Herstellern von Milch- und Lebensmittelpulver, die Cleaning-in-Place-Prozesse (CIP) der Feinpulver-Rückführung ihrer Sprühtrockner zu automatisieren. Das minimiert die Stillstandzeiten, erleichtert die Arbeitsbedingungen und sorgt für maximale Produktsicherheit.

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Mit dem neuen, von GEA patentierten No Intervention Fines Return System (FRS) werden die Cleaning-in-Place-Prozesse der Feinpulver-Rückführung in Sprühtrocknern automatisiert.
Mit dem neuen, von GEA patentierten No Intervention Fines Return System (FRS) werden die Cleaning-in-Place-Prozesse der Feinpulver-Rückführung in Sprühtrocknern automatisiert.
(Bild: GEA)

In Sprühtrocknern werden die Feinpulveranteile oft durch Zyklone und Schlauchfilter aus der Abluft abgeschieden. Über ein Rückführsystem werden die Feinpartikel in den Trocknungsprozess zurückgeleitet, wo sie entweder zur Agglomeration oder in den Fertigpulveraustrag eindosiert werden. Um Zyklone und Feinpulver-Rückführsysteme zu reinigen, muss der Zyklon normalerweise zunächst geöffnet und das Rückführsystem demontiert werden. Nach der Reinigung muss beides wieder montiert werden, was sowohl Rekontaminationsrisiken als auch die Gefahr von Fehlern beim Zusammenbau birgt.

Kein aufwändiges Umrüsten

Das Gea No Intervention FRS-System wurde speziell für Sprühtrockner in der Nahrungsmittel- und Milchwirtschaft entwickelt und ermöglicht dank patentierter Ventile einen einfacheren und vollautomatischen CIP-Prozess. Das Umrüsten vor und nach der Reinigung wird somit überflüssig. Alle Anschlüsse innerhalb des FRS bleiben verbunden und sind nach der CIP direkt wieder bereit für die Produktion. Die Ventile erfüllen die Kriterien der European Hygienic Engineering and Design Group (EHEDG) für hygienegerechte Konstruktion und reduzieren nachweislich das Risiko von austretenden CIP-Medien und von Rekontamination. 

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