Kunststofftechnik Millionen-Invest in Polymer Training Center

Redakteur: Matthias Back

Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid investiert über 5 Millionen Euro am Standort in Lüdenscheid in ein neu konzipiertes Internat für die Kunststofftechnik. Am 16. Januar 2015 haben zahlreiche Vertreter aus Industrie und Politik die Übergabe des Zuwendungsbescheids durch NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin erlebt.

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Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid will mir diesem Projekt einen Grundstein zurLinderung des Fachkräftemangels legen .
Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid will mir diesem Projekt einen Grundstein zurLinderung des Fachkräftemangels legen .
(Bild: Kunststoff-Institut Lüdenscheid)

Durch die Übergabe des Zuwendungsbescheids wurde nun der offizielle Startschuss für den Bau des Polymer Training Centre (kurz PTC) gegeben und ein in dieser Art und Ausrichtung einmaliges Aus- und Weiterbildungskonzept für die Kunststofftechnik ermöglicht. „Nur durch die großzügige Förderung des Landes und durch die hervorragende Unterstützung seitens des Wirtschafts- und Arbeitsministeriums während der Antragsphase, ist diese Idee nun Wirklichkeit geworden,“ so Geschäftsführer Stefan Schmidt.

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„In Lüdenscheid soll unter diesem Titel ein neues und einzigartiges Schulungsangebot speziell für die Kunststofftechnik aufgebaut werden und das umfassende Qualifizierungsangebot des Kunststoff-Instituts sinnvoll ergänzen. In Zusammenarbeit mit den Bildungsträgern wie Kammern, Berufskollegs und Hochschulen werden wir ganz neue Wege in der Wissensvermittlung beschreiten“, erläutert Projektleiter Torsten Urban.

Die richtigen Pfeiler zur Fachkräftegewinnung und –erhaltung sind gesetzt

Bereits im direkten Umfeld des Lüdenscheider Instituts sind in den vergangenen Jahren die richtigen Pfeiler zur Fachkräftegewinnung und –erhaltung gesetzt worden und es folgt nun mit dem PTC die logische Fortsetzung oder bildlich gesprochen: das fehlende Glied in der Kette wurde gefunden. Die Phänomenta als modernes Museum mit einer interaktiven Ausstellung voller Experimente für jeden, jung und alt, Familien mit Kindern, Technikfreaks oder Physikmuffel, das Technikzentrum mit wechselnden Produktmodulen für Schüler und die Fachhochschule Südwestfalen für die Studenten befinden sich in direkter Nachbarschaft des PTC. Somit werden durch diese unterschiedlichen Angebote die Menschen vom Kindergartenalter bis hin zum gestandenen und erfahrenen Mittfünfziger abgeholt und mit individuellen Schulungsangeboten für den Arbeitsmarkt fit gemacht oder fit gehalten.

Aber wie soll dies nun konkret umgesetzt werden? Als Zielgruppenorientierungen sind Erstausbildungen (in Kooperation mit den Schulen, den IHK, den Berufskollegs und Fachhochschulen) und Weiterbildungen

(direkt mit der Industrie, mit den IHK und weiteren Ausbildungsstätten) geplant. Die angebotenen Maßnahmenverteilungen werden zu rund 70 % in Erstausbildung und zu 30 % in Aus- und Weiterbildung erfolgen. Während die berufliche Aus- und Weiterbildung eher im bestehenden Bereich des Institutes stattfinden wird, werden die neuen Angebote im neu zu schaffenden PTC Gebäude umgesetzt werden.

Die Schwerpunkte der sogenannten Erstausbildung sollen insbesondere in den Bereichen gesetzt werden, die in anderen Ausbildungsstätten oder den Unternehmen selbst nicht angeboten werden können, da es sich dort um reine Fertigungsmaschinen handelt, auf denen keine Ausbildung betrieben werden kann.

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