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Mikroverfahrenstechnik Mikroverfahrenstechnik kann Verfahren effizienter und sicherer machen

| Redakteur: Gabriele Ilg

Mikroverfahrenstechnik und Katalyseforschung ermöglichen chemische Reaktionen, die mit konventioneller Anlagentechnik nicht oder nur unter aufwändigen Sicherheitsvorkehrungen möglich sind.

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Mikroreaktionstechnik kann Verfahren effizienter und sicherer machen. Im Bild ein Flüssig-flüssig-Reaktor mit kombiniertem Fluidkontaktor / Mischer und Wärmeübertrager für schnelle und daher hoch-exotherme Reaktionen, geeignet für ein- und zweiphasige Systeme.
Mikroreaktionstechnik kann Verfahren effizienter und sicherer machen. Im Bild ein Flüssig-flüssig-Reaktor mit kombiniertem Fluidkontaktor / Mischer und Wärmeübertrager für schnelle und daher hoch-exotherme Reaktionen, geeignet für ein- und zweiphasige Systeme.
( Bild: IMM Mainz )

In den neuen Prozessfenstern können Drücke, Temperaturen und Konzentrationsbereiche erreicht werden, die neue Chancen für die Entwicklung umweltfreundlicher chemischer Prozesse ergeben.

Ziel eines von der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) geförderten Forschungsprojekte ist es, u.a. Energieverbrauch und Abfälle durch verbesserte Reaktionen zu vermeiden. Außerdem sollen die Produkte wiederverwertbar werden und giftige Wirkungen für Menschen und Umwelt vermeiden. Ein Beispiel dafür ist das Projekt des Instituts für Chemische und Technische Verfahrenstechnik an der Uni Braunschweig. Hier sollen Farbflüssigkeiten, die für Textmarker benötigt werden, mikroverfahrenstechnisch hergestellt werden. Allein dadurch können laut DBU 90 Prozent an Reinigungs- und Waschmengen vermieden werden.

Sollte das neue Verfahren erfolgreich verlaufen, versprechen sich die Forscher der Uni Braunschweig mit Kooperationspartner Pelikan einen energieschonenderen Prozess und weniger anfallenden Abfall. Außerdem sollen die gewonnen Erkenntnisse auf andere geeignete Produktionen und Verfahren übertragen werden.

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