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Problem erkannt ...

Mikroplastik in kommunalen Kläranlagen nachhaltig entfernen

| Autor / Redakteur: Adrian Frank Herbort und Jun.-Prof. Katrin Schuhen* / Matthias Back

Nach positiven Reproduktionsversuchen im Labor wurde zu Beginn des Jahres 2017 ein Scale-Up-Experiment durchgeführt. Es konnte gezeigt werden, dass auch im 1000-fach größeren Maßstab (2000 l Reaktorvolumen), die gleichen Resultate erzielt werden können (s. Abb. 3) wie im Labormaßstab.

LP-Dossier Mikroplastik In unserem Dossier „Mikroplastik“ haben wir für Sie weitere Forschungsvorhaben und -erkenntnisse zum Thema Mikroplastik zusammengefasst u.a. ein Interview mit Prof. Christian Laforsch von der Universität Bayreuth zum Thema Mikroplastik in Binnengewässern.

Kostengünstige und universell implementierbare Lösung

Der Verfahrensansatz zur Entfernung inerter organisch-chemischer Stressoren (IOCS) des Projekts Wasser 3.0 – Stressfix2 liefert eine kostengünstige und effiziente Lösung, welche in jeder Kläranlage implementiert werden kann. Des Weiteren ist Stressfix2 problemlos mit Stressfix (Entfernung von löslichen organisch-chemischen Stressoren) kombinierbar, sodass eine modular auf variable Stressoren anpassbare Anlageneinheit passgenau für den Einsatzort konstruiert werden kann. Dabei ergeben sich Vorteile nicht nur in den Anschaffungs- und Betriebskosten, sondern auch in ökologisch relevanten Aspekten (energiesparend, Nutzung des Reaktionsprodukts zur thermischen Energiegewinnung).

Auch im Bereich der gesellschaftlichen Aufklärung übernehmen die Landauer Forscher eine Führungsrolle. Durch ihre Mikroplastik-Kampagne werden derzeit viele Menschen zum Thema informiert und sensibilisiert. Forschung, Entwicklung, Bildung und Kommunikation aus einer Hand, das verspricht nicht nur Jun.-Prof. Dr. Katrin Schuhen, sondern sie setzt dies auch seit vielen Jahren erfolgreich um [20].

Das Forschungsprojekt Wasser 3.0 – Stressfix2 wurde mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durch Bereitstellung von ZIM-Mitteln zwischen 2015 und 2017 durchgeführt. Das Unternehmen abcr aus Karlsruhe ist als Industriepartner für den materialwissenschaftlichen Scale-up direkt projektinvolviert. Zahnen Technik aus Arzfeld beschäftigt sich seit April 2017 mit dem Anlagenbau und Engineering.

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