Kohlendioxid Messer übernimmt Anteilsmehrheit an Kohlendioxid-Produzenten Asco

Redakteur: Marion Wiesmann

Asco Carbon Dioxide beliefert die Lebensmittelindustrie mit Produktionsanlagen für Kohlendioxid. Nun hat Messer einen Übernahmevertrag des neuseeländischen Unternehmens unterzeichnet.

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Sulzbach – Das neuseeländische Unternehmen Asco stellt Kohlendioxid-Produktionsanlagen her – vornehmlich für Märkte, in denen Kohlendioxid nicht als Nebenprodukt aus Industrieanlagen oder Agrarwirtschaft anfällt. „Asco wird in Zukunft verstärkt dahin liefern, wo aus logistischen Gründen Kohlendioxid für den Einsatz, vor allem in der Lebensmitteltechnik und Industrie, vor Ort gewonnen werden muss“, sagte Hans-Gerd Wienands, CFO der Messer Gruppe, bei der Vertragsunterzeichnung.

Thomas Trachsel, bisheriger Alleineigentümer von Asco Carbon Dioxide und ehemaliger Alleineigentümer und CEO der schweizerischen Asco Kohlensäure AG, wird weiterhin mit 49 Prozent an Asco in Neuseeland beteiligt bleiben. Am 1. Juni 2007 hatte der privat geführte Industriegasespezialist Messer von Thomas Trachsel bereits die Anteilsmehrheit an Asco Kohlensäure übernommen.

Durch die geplante Übernahme von Asco Carbon Dioxide werden mit Wirkung zum 1. September 2008 nun beide Asco-Unternehmensteile wieder vereinigt und in den Firmenverbund der Unternehmerfamilie Messer eingegliedert. „Wir setzen darauf, unseren Kunden alle für unsere Branche relevanten Produkte und Dienstleitungen aus einer Hand zu bieten“, kommentiert Wienands die Wachstumsstrategie. Dem Frankfurter Unternehmer Stefan Messer gehören neben dem Industriegaseproduzenten Messer auch die Messer Eutectic Castolin Gruppe (MEC) mit ihren Tochtergesellschaften Messer Cutting & Welding (thermisches Schneiden, Autogentechnik und Gasversorgungssysteme), Castolin Eutectic (Verschleißschutz und Verbindungstechnik) und BIT Analytical Instruments (medizinische Präzisionsinstrumente).

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