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pH-Sensoren Messen ohne Scherben – glasfreie pH-Sensoren mit verbesserter CIP-Stabilität

Redakteur: Kristin Breunig

In der Lebensmittel- und Getränke oder der Life-Science-Branche kann Glasbruch zur Verschmutzung ganzer Chargen führen. Aus diesem Grund wird in diesen Bereichen üblicherweise auf Glassensoren verzichtet. Die ISFET-Sensoren von Endress+Hauser bestehen aus unzerbrechlichem PEEK und bieten hohe Produktsicherheit, Messgenauigkeit und eine verbesserte CIP-Stabilität.

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Die ISFET-Sensoren aus unzerbrechlichem PEEK bieten höchste Produktsicherheit, Messgenauigkeit und eine um ein Vielfaches verbesserte CIP-Stabilität.
Die ISFET-Sensoren aus unzerbrechlichem PEEK bieten höchste Produktsicherheit, Messgenauigkeit und eine um ein Vielfaches verbesserte CIP-Stabilität.
(Bild: Endress+Hauser)

Die ISFET-Sensoren sind mit drei verschiedenen Referenz­systemen erhältlich. Memosens CPS47D und CPS77D sind für die Anforderungen in hygienischen Anwendungen gerüstet. Das neue Design mit vergrößerter Chipoberfläche soll eine bessere Reinigung gegenüber den Vorgängermodellen ermöglichen. Sie würden auch nach Sterilisierung und Autoklavierung bis 135 °C stabile und reproduzierbare Messwerte liefern und verfügen über alle gängigen Hygiene-Zulassungen für die Nahrungsmittel- und Life-Science-Branche wie USP, EHEDG und 3A. Des Weiteren sind sie TSE/BSE frei.

Laut Endress+Hauser überdauern die Sensoren mindestens 25 CIP-Zyklen und haben damit eine verbesserte CIP-Stabilität als herkömmliche ISFET-Sensoren. Dank seinem mikroporösem Keramikdiaphragma biete Memosens CPS77D hohe Bakteriendichtheit.

Memosens CPS97D habe auch bei niedrigen Temperaturen eine schnelle Ansprechzeit, sei dank seines PEEK-Schafts chemisch stabil und verblocke durch das offenen Diaphragma auch bei hohen Feststoffkonzentrationen nicht, so der Hersteller weiter.

Die digitalen ISFET-Sensoren mit Memosens-Technologie speichern Kalibrier-, Sensor- und Prozessdaten. In Kombination mit der Liquiline-Plattform und dem effizienten Sensormanagement mit der Software Memobase Plus soll sich die Prozesssicherheit deutlich erhöhen lassen. Die Sensoren ließen sich mit Memobase Plus unter optimalen Bedingungen im Labor kalibrieren und regenerieren. Die gespeicherten Daten könnten außerdem für vorausschauende Wartung und zur Prozessoptimierung genutzt werden.

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