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Biopharmazeutika Mercks 50 Millionen-Antwort auf steigenden Biopharmazeutika-Bedarf

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

50 Millionen Euro fließen nach Italien: Diese Summe steckt Merck in seine italienische Produktionsstätte in Bari. Damit wollen die Darmstädter dem steigenden Bedarf nach biotechnisch hergestellten Arzneimitteln begegnen.

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Merck erzielt mehr als die Hälfte der Umsätze der Sparte Merck Serono mit Biotech-Produkten.
Merck erzielt mehr als die Hälfte der Umsätze der Sparte Merck Serono mit Biotech-Produkten.
(Bild: Merck)

Darmstadt, Bari/Italien – Die Ankündigung erfolgte durch den Vorsitzenden der Geschäftsleitung von Merck, Karl-Ludwig Kley, im Rahmen einer Pressekonferenz am Standort Bari, zu deren Anwesenden auch der italienische Premierminister Matteo Renzi sowie der Präsident des italienischen Pharmaverbands (Association Farmindustria), Massimo Scaccabarozzi, zählten.

Bari gehört neben Darmstadt und Aubonne (Schweiz) im weltweiten Biotech-Produktionsnetzwerk von Merck Serono zum sogenannten „Fill & Finish“-Teil der Arzneimittelproduktion. Die in dem globalen Netzwerk hergestellten Medikamente profitieren vom langfristigen Trend einer wachsenden Nachfrage, insbesondere nach Produkten zur Behandlung von Unfruchtbarkeit.

Die neue Produktionsstätte im süditalienischen Bari soll im Jahr 2017 die Produktion aufnehmen und die sterile Abfüllung und Verpackung von Spritzen, Fläschchen und Ampullen übernehmen („Fill & Finish“).

„Um Merck fit für die Zukunft zu machen, investieren wir auch in moderne und gleichzeitig erweiterte Produktionskapazitäten, um eine steigende Nachfrage nach unseren Arzneimitteln zu decken“, sagte Kley unter Hinweis auf das Veränderungsprogramm „Fit für 2018“.

Anlässlich seines Besuches in Bari erläuterte er die Beweggründe für die Investition: „Diese Investition ist Teil unserer Wachstumspläne für Merck und insbesondere für Merck Serono hier in Bari, wo wir dank einer hochqualifizierten Belegschaft und einer sehr guten Infrastruktur exzellente Bedingungen vorfinden. Auch Patienten wird diese Investition zugutekommen, da wir damit die Versorgung mit Medikamenten sicherstellen, die weltweit die Lebensqualität von Menschen verbessern.”

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