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Innovationen statt Biosimilars Merck verkauft Biosimilars-Geschäft an Fresenius

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Merck will sich mehr auf die Erforschung innovativer Arzneimittel fokussieren und verkauft deshalb sein Biosimilars-Geschäft an Fresenius. Das Pharmaunternehmen erhält eine Vorauszahlung in Höhe von 170 Millionen Euro. Diverse Meilensteinzahlungen von bis zu 500 Millionen Euro sollen unter Vorbehalt von Fortschritten in der Biosimilars-Pipeline sowie Lizenzzahlungen auf potenzielle Produktumsätze folgen.

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„Die Entwicklung und Vermarktung innovativer Produkte und Dienstleistungen steht im Mittelpunkt unserer Konzern- und aller Geschäftsstrategien“, sagt Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Merck.
„Die Entwicklung und Vermarktung innovativer Produkte und Dienstleistungen steht im Mittelpunkt unserer Konzern- und aller Geschäftsstrategien“, sagt Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Merck.
(Bild: Merck)

Darmstadt – Beide Parteien vereinbarten den Abschluss von Liefer- und Dienstleistungsvereinbarungen. Diese umfassen sowohl die Unterstützung bei der Arzneimittelentwicklung als auch Dienstleistungen für die Herstellung. Der Abschluss dieser Transaktion wird vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen und weiterer üblicher Abschlussbedingungen für das 2. Halbjahr 2017 erwartet.

„Der heutige Schritt unterstreicht unser Ziel, die Transformation von Merck zu einem Wissenschafts- und Technologieunternehmen weiterhin konsequent voranzutreiben“, sagte Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Merck. Das Biosimilars-Geschäft von Merck mit Standorten in Aubonne sowie Vevey und Sitz im schweizerischen Kanton Waadt gehört zum Unternehmensbereich Healthcare. Innerhalb dieses Geschäfts entwickelt das Unternehmen ein Biosimilars-Portfolio mit dem Schwerpunkt auf Onkologie und entzündlichen Erkrankungen. Nach Abschluss der Transaktion wird die Einheit weiterhin an diesen Standorten angesiedelt bleiben.

Fokus auf Innovationen

„Mit dem Verkauf unseres Biosimilars-Geschäfts machen wir einen großen Schritt im Hinblick auf die strategische Ausrichtung der F&E-Ressourcen auf unsere Prioritäten im Unternehmensbereich Healthcare. Durch die Transaktion können wir uns nun vorrangig auf die innovative Entwicklung hochqualitativer Wirkstoffkandidaten als erste Vertreter am Markt und beste Option für die jeweilige Erkrankung konzentrieren“, sagte Belén Garijo, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Healthcare.

Fresenius stärkt durch die Übernahme das eigene Produktangebot. Fresenius Kabi profitiere im Bereich injizierbare Arzneimittel. „Wir schaffen so eine sehr gute Grundlage für weiteres Wachstum“, sagte Mats Henriksson, Vorstand für den Unternehmensbereich Fresenius Kabi.

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