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Merck plant Kompetenzzentrum in chinesischer Sonderwirtschaftszone

| Redakteur: Alexander Stark

Merck hat eine Vereinbarung mit dem Entwicklungsbezirk Guangzhou, einer Sonderwirtschaftszone im Süden Chinas, über die Errichtung eines Kompetenzzentrums unterzeichnet. Basierend auf dieser Vereinbarung wird das Pharmaunternehmen ein sogenanntes Innovation Hub errichten, das im September 2019 eröffnet werden soll.

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Merck unterzeichnete eine Vereinbarung mit dem Entwicklungsbezirk Guangzhou bezüglich der Entwicklung von Innovationen in dieser Region.
Merck unterzeichnete eine Vereinbarung mit dem Entwicklungsbezirk Guangzhou bezüglich der Entwicklung von Innovationen in dieser Region.
(Bild: Merck)

Darmstadt; Guangzhou/China – Kai Beckmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Performance Materials, bezeichnete China während der Vertragsunterzeichnung als einen bedeutenden Hotspot für Innovationen und einen der wichtigsten Wachstumsmärkte seines Unternehmens. Mit der neuen Plattform will der Hersteller nun Innovationen im südlichen China vorantreiben. Während der Unterzeichnung des Vertrages war auch Peter Feldmann, Oberbürgermeister von Frankfurt, der Partnerstadt Guangzhous, anwesend.

Um Nutzen aus dem bestehenden Innovationsökosystem aus zahlreichen Technologieunternehmen, Startups, Universitäten, Forschungsinstituten und zugehörigen Einrichtungen der Provinz Guangdong zu ziehen, wird das Guangdong Innovation Hub im Guangzhou International Biotech Island (GIBI) angesiedelt sein. Dieser Biotechnologiepark gehört zum Entwicklungsbezirk Guangzhou und liegt im Stadtbezirk Huangpu von Guangzhou. Das 700 Quadratmeter umfassende Zentrum wird einen Präsentationsraum beherbergen, im dem die neuesten Technologien, Innovationsprojekte und zukünftige Forschungsthemen aus den drei Unternehmensbereichen von Merck – Healthcare, Life Science und Performance Materials – vorgestellt werden.

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Unter einem Dach sollen die modernen Technologien und die Expertise des Unternehmens und seinen Partnern wie Startups, akademische Einrichtungen, Geschäftspartner und lokale Behörden miteinander kombiniert werden. Gemeinsam sollen hier innovative Technologien entwickelt und der Ausbau des Geschäfts in den strategischen Märkten der Greater Bay Area Chinas vorangetrieben werden. Diese Region umfasst Hongkong, Macau und die Provinz Guangdong. Die Zusammenarbeit soll gleichzeitig die Entwicklung innovativer Denkweisen bei den Mitarbeitern fördern. Das Innovation Hub wird neue Geschäftsmöglichkeiten sowohl innerhalb der Unternehmensbereiche Healthcare, Life Science und Performance Materials als auch geschäftsübergreifend verfolgen. Ziel ist es, neue Technologien und Lösungen in China und weltweit auf den Markt zu bringen.

Engagement in China

Merck hat kontinuierlich in die Entwicklung von Innovationen in China investiert. Im Rahmen des Merck Accelerator werden z. B. Programme in Darmstadt und jetzt auch in China durchgeführt. Ausgewählten Startups wird die Chance geboten, zuerst im Innovation Hub in China an ihrem Projekt zu arbeiten und es dann im Innovation Center der Konzernzentrale in Darmstadt weiterzuentwickeln und den europäischen Markt zu ergründen. Der Pharmakonzern will vor allem vielversprechende Startups in der Phase der Anschub- bis Series-A-Finanzierung identifizieren und fördern, die in den Bereichen Healthcare, Life Science, Performance Materials, Biotechnologie und anderen aufkommenden Technologiegebieten tätig sind. Das dreimonatige China Accelerator Program startet 2019 und wird in jeder Runde fünf bis acht Start-ups aufnehmen. Die Bewerbungsphase läuft bereits und endet am 25. Januar 2019.

Weitere Beispiele für das Engagement in China sind die Kooperationsvereinbarung mit Alibaba Health und die Eröffnung eines neuen Technologiezentrums für Oled-Kunden in Schanghai im Juni dieses Jahres sowie die Einrichtung eines Innovation Hubs ebenfalls in Schanghai im Februar. Darüber hinaus soll 2019 ein neues Life Science Center in der Nähe des neuen Pharma-Produktionsbetriebs am Standort Nantong in China eröffnet werden. Die Investitionen in diese beiden Betriebe in China belaufen sich auf insgesamt 250 Millionen Euro. Merck beschäftigt in seinen drei Unternehmensbereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials in China insgesamt über 3.500 Mitarbeiter.

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