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Grundsteinlegung und Eröffnung

Merck lockt mit Innovationszentren Innovatoren aus aller Welt

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Das Gebäude mit über 1400 Quadratmetern Nutzfläche bietet auf zwei Stockwerken Platz für Ideen und Austausch.
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Das Gebäude mit über 1400 Quadratmetern Nutzfläche bietet auf zwei Stockwerken Platz für Ideen und Austausch. (Bild: Merck)

Mehr Raum für Ideen – diesen Wahlspruch hat sich Merck auf die Fahnen geschrieben und jetzt am Unternehmenssitz in Darmstadt ein Innovationszentrum eröffnet sowie den Grundstein für ein neues Innovationszentrum gelegt. Ab 2018 soll dieses das Herzstück der Unternehmenszentrale bilden, in die Merck bis 2020 rund eine Milliarde Euro investieren will.

Darmstadt – Das jetzt eröffnete Innovationszentrum mit über 1400 Quadratmetern Nutzfläche bietet auf zwei Stockwerken Platz für Ideen und Austausch und soll sowohl das Innovationspotenzial der Merck-Mitarbeiter fördern, als auch externen Innovatoren die Möglichkeit geben, ihre Ideen mit Unterstützung von Merck zu entwickeln.

Neben der Einweihung des jetzigen, sogenannten modularen Innovationszentrums wurde auch der Grundstein für das künftige Innovationszentrum gelegt, das ab 2018 das Herzstück der neuen Unternehmenszentrale bilden wird. Insgesamt wird Merck in den nächsten fünf Jahren, also bis zum Jahr 2020, rund eine Milliarde Euro in den Standort Darmstadt investieren. Davon fließen rund 17 Millionen in den Bau des jetzt eröffneten Innovationszentrums und 69 Millionen in das künftige Innovationszentrum.

Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck, sieht Innovation und Kreativität, Mut und Unternehmergeist als zentrale Treiber für die erfolgreiche Entwicklung von Merck. „Mit Healthcare, Life Science und Performance Materials haben wir drei starke Technologieplattformen aufgebaut, deren enormes Zukunftspotenzial wir nun entwickeln müssen“, sagte Kley anlässlich der Eröffnungsfeier in Darmstadt. „Das Innovationszentrum bietet eine Umgebung, in der sich Ideen frei entfalten können und Pioniergeist unterstützt wird. Ich bin fest davon überzeugt, dass hier eine Keimzelle für neue Technologien entstehen wird, die in der Lage ist, uns und unsere Umwelt langfristig zu verändern.“

Merck hat sich in den vergangenen Jahren mit Zukäufen in der Biotechnologie und der Life-Science-Branche, die vor allem Laborgeräte und Materialien für biopharmazeutische Prozesse umfasst, sowie im Bereich High-Tech-Materialien für Handys und Flachbildschirme zum Technologiekonzern gewandelt, dessen wichtigster Wachstumstreiber Innovationen sind. Während Forschung und Entwicklung weiterhin in den jeweiligen Geschäften vorangetrieben wird, soll es im Innovationszentrum um die Förderung von Ideen gehen, die entweder zwischen oder jenseits der Kerngeschäfte entstehen. Dabei stehen Kundennähe und Marktfähigkeit im Vordergrund.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, der im Rahmen der Eröffnung als Gesprächspartner von Karl-Ludwig Kley zu Gast war, sieht im Innovationszentrum eine große Chance für die Region: „Die Region Rhein-Main bietet eine großartige Infrastruktur für Innovation. Wir haben erfolgreiche Unternehmen in den vielfältigsten Branchen, führende Forschungseinrichtungen und Universitäten sowie einen lebendigen Gründergeist. Mit dem Innovationszentrum hier in Darmstadt schafft Merck eine neue Plattform für dieses Netzwerk und gibt Innovationen in der Region ein Zuhause.“

Um auch die Region Rhein-Main zum Zentrum der Innovation weiterzuentwickeln, wird das Innovationszentrum für Gründer und Startups aus den Bereichen Healthcare, Life Science, Performance Materials geöffnet. Im Merck Accelerator Programm erhalten ausgewählte Startups über einen Zeitraum von drei Monaten strategische und operative Beratung sowie finanzielle Unterstützung in Höhe von 25.000 Euro. Eines der Startup-Teams sind Apoly, die eine App entwickeln, die als Apotheke für die Hosentasche funktionieren soll. Nutzer können Symptome in der App anwählen und erhalten auf Basis medizinischer Daten innerhalb der App Empfehlungen zu rezeptfreien Medikamenten oder die Empfehlung, einen Arzt aufzusuchen.

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