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Produktionslinie für aseptische Abfüllung Merck investiert in Biotech-Produktion

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

35 Millionen Euro plant Merck in seinen italienischen Standort in Bari zu investieren. Dort soll eine neue Produktionslinie für die aseptische Abfüllung von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln im Isolator gebaut werden.

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Merck investiert 35 Millionen Euro in seinen italienischen Biotech-Produktionsstandort Bari.
Merck investiert 35 Millionen Euro in seinen italienischen Biotech-Produktionsstandort Bari.
(Bild: Merck)

Bari/Italien – Die neue Produktionslinie soll 2022 vollständig in Betrieb gehen. Sie wird mit einem Isolator modernster Technologie und hohem Automatisierungsgrad ausgestattet sein. Die Isolator-Technologie gilt in der aseptischen Abfüllung als Best Practice und als Voraussetzung für die Sicherheit von Injektionspräparaten. Auf der neuen Produktionslinie sollen zukünftig Biotech-Medikamente für die Therapiegebiete Multiple Sklerose, Fertilität und Endokrinologie abgefüllt werden – mit einer Kapazität von 14 Mio. Einheiten jährlich.

Bereits 2014 investierte Merck in Bari 50 Millionen Euro in eine vollautomatisierte Produktionslinie im Isolator und ein automatisiertes Lager. Das Unternehmen beschäftigt an dem 1992 gegründeten Standort 225 Mitarbeiter. Bari ist auf Abfüll- und Fertigstellungsverfahren (Fill & Finish) für Biotech-Medikamente für die Therapiegebiete Multiple Sklerose, Fertilität und Endokrinologie spezialisiert, die in mehr als 150 Länder geliefert werden. Das Unternehmen produziert an dem Standort zudem einige in der Entwicklung befindliche Produkte.

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Bari ist Teil eines Netzwerks von 15 Merck-Produktionsstandorten für biotechnologische und pharmazeutische Arzneimittel.

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