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07.08.2019

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Das Chamäleon unter den Insekten „sieht“ mit der Haut

Chamäleons können ihre Farbe an ihre Umgebung anpassen, um sich zu tarnen. Auch Tintenfische. Aber Insekten? Die Raupen des Birkenspanners sind offenbar zu ähnlichen Leistungen fähig, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie nun nachweisen konnten. Anders als ...

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14.03.2019

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Evolution in Grenzen: Wer gut riecht, sieht schlechter

Das Sehen und das Riechen gehört zu den wesentlichen Sinneswahrnehmungen der meisten Tiere. Daher sind diese beiden Sinne gut untersucht – und dennoch für Überraschungen gut: Denn Essigfliegen der Gattung Drosophila müssen sich entweder für einen ausgeprägten Geruchs- oder Sehsin...

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16.10.2018

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Käfer verhindert die Zersetzung von Kadavern

Der Kreislauf der Natur folgt einem immer gleichen Ablauf; Lebewesen sterben und werden von Mikroben zersetzt. Dies sorgt für ständig frische Nährstoffe. Doch der Toten-Gräberkäfer durchbricht diesen Rhythmus. Denn er benötigt die Kadaver von kleinen Tieren zur Aufzucht seiner La...

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23.03.2018

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Resistenzen unbekannt: Bienenwölfe nutzen seit 68 Millionen Jahren erfolgreich die gleichen Antibiotika

In der Humanmedizin sind antibiotikaresistente Keime zunehmend ein kaum noch kontrollierbares Problem. Forscher haben nun herausgefunden, dass dagegen Bienenwölfe das Problem der Antibiotika-Resistenzen anscheinend nicht kennen. Sie schützen ihren Nachwuchs mit symbiotischen Bak...

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28.02.2018

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Nachtfalter: Futtersuche oder Eiablage

Was passiert im Gehirn von Insekten, wenn sie bestimmten Gerüchen ausgesetzt sind? Für Weibchen des Tabakschwärmers bedeuten unterschiedliche Gerüche beispielsweise Futteraufnahme oder Eiablage, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie nun untersucht haben. Si...

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23.11.2017

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Die Orientierungswunder der Wüste

Wüstenameisen sind wahre Meister der Orientierung. Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie haben in aktuellen Untersuchungen nun entdeckt, dass es denn Ameisen sogar gelingt, relevante Orientierungspunkte herauszufiltern. Wie ihnen dies gelingt, lesen Sie in dies...

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02.11.2017

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Essig verstärkt das männliche Sexualpheromon

Weibliche Taufliegen reagieren sexuell empfänglicher auf ihre männlichen Artgenossen, wenn Essig in der Nähe ist. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie haben nun auf molekularer Ebene untersucht, was die Taufliegen attraktiver macht.

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17.08.2017

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Der unwiderstehliche Geruch kranker Taufliegen

Taufliegen sollten kranke Artgenossen eigentlich meiden, um sich nicht bei ihnen anzustecken. Dennoch werden sie unwiderstehlich von ihnen angezogen, wie Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena und der Cornell University jetzt herausfanden. Dahinter ...

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26.07.2017

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Frühwarnsystem vor Schädlingsbefall

Im Pflanzenreich gibt es zahlreiche Beispiele von Schmarotzern, die auf ihre Wirte einen positiven Einfluss haben. Der Teufelszwirn gibt beispielsweise Signale an seinen Wirt ab, wenn benachbarte Pflanzen von Schädlingen befallen werden, wie Max-Planck-Forscher jetzt entdeckt hab...

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14.06.2017

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Doppelleben einer Mikrobe – Beschützer und Krankheitserreger zugleich

Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat eine Mikrobe entdeckt, die zwei Gesichter zu haben scheint: Das Bakterium Burkholderia gladioli lebt in spezifischen Organen eines pflanzenfressenden Käfers und schützt dessen Eier durch die Produktion von Antibiotika vor schädlic...

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08.02.2017

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„Sehhilfe“ für massenspektrometrische Bildgebung biologischer Proben

Die Analyse von biologischen Gewebeproben mit unebenen Oberflächen stellte bislang ein großes Problem dar. Forscher am MPI für chemische Ökologie haben jetzt das massenspektrometrische Verfahren der Laser-Ablations-Elektrospray-Ionisierung (LAESI) weiterentwickelt. Nun kann die V...

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20.01.2017

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Darmbakterien schützen Schädling vor Krankheitserregern

Bakterien verteidigen ihren Lebensraum mit teils extremen Methoden, wie das Beispiel des Symbiose-Bakteriums Enterococcus mundtii zeigt. Wissenschaftlern unter Leitung des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie konnte erstmals nachweisen, dass sie das Toxin Mundticin absonde...

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25.05.2016

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Duft führt spezialisierten Nachtschwärmer zur besten Blüte

Duft ist einer der größten Reize in der Natur – Blüten locken Bestäuber mit betörendem Geruch an oder versuchen Fressfeinde mit Gestank abzuschrecken. Das dieser Effekt aber extrem vielschichtig und sehr spezialisiert sein kann, haben Biologen des Max-Planck-Instituts für chemisc...

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07.01.2016

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Löwenzahn schützt sich mit Latex

Der Löwenzahn gilt vielen als ein lästiges Unkraut. Neben Hobby-Gärtnern hat die Pflanze auch in der Natur viele Feinde. Vor diesen schützt sie sich mit einem latexhaltigen Saft. Wissenschaftler konnten jetzt nachweisen, dass eine einzige Substanz aus dem bitteren Latexsaft die W...

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19.10.2015

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Neuer Syntheseweg von Pheromonen entdeckt

Wissenschaftler des Instituts für Organische Chemie und Biochemie in Prag und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena untersuchten die Pheromonchemie von Motten und entdeckten einen neuen evolutionären Mechanismus: Ein einzelner Aminosäurerest ändert die enzymatis...

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08.10.2015

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Fressen macht treu

Mit einem Hochzeitsgeschenk an ihre Partnerinnen ändern männliche Grillen möglicherweise die Fortpflanzungsphysiologie der Weibchen und deren Bereitschaft, sich mit anderen Männchen zu paaren. Dies fanden Wissenschaftler der Universität Exeter und des Max-Planck-Instituts für che...

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11.09.2015

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Bakterien retten Pflanzen vor Wurzelfäule

Ohne einen schützenden Mikrobenmix im Wurzelbereich verlieren wilde Tabakpflanzen den Kampf gegen eine tödliche Wurzelfäule. Warum dies evtl. mit dem landwirtschaftlichen Problem der Monokulturen zu tun hat, haben Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie jetzt näh...

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13.07.2015

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Tabakpflanzen manipulieren Bestäuber und Fraßfeinde

Manche Bestäuber leisten einer Blütenpflanze nicht nur Hilfsdienste bei der Fortpflanzung, sondern legen im Anschluss an die Bestäubung ihre Eier ab. Daraus schlüpfen später gefräßige Raupen. Blüten locken also nicht nur Bestäuber sondern auch Fraßfeinde an. Wissenschaftler des M...

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10.06.2015

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Ernährungsanpassung mit Hilfe von Bakterien

Wissenschaftler der Forschungsgruppen Insektensymbiosen und Experimentelle Ökologie und Evolution am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie haben jetzt entdeckt, dass Feuerwanzen durch den Erwerb von Symbiosebakterien im Darm eine Futterquelle nutzen konnte, die bis dahin unv...

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21.05.2015

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Fettsäuremethylester bringt Taufliegen zum Sex

Wie steuert die Natur das Sexualverhalten? Ob Männchen und Weibchen paarungswillig sind, ist abhängig von Lockstoffen, den so genannte Phermonen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie identifizierten jetzt den Fettsäuremethylester Methyllaurat als entsch...

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18.03.2015

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Fliege reagiert auf speziellen Duftstoff

Die 2014 in Deutschland erstmals verstärkt aufgetretene Kirschessigfliege Drosophila suzukii legt ihre Eier in frisches, noch nicht geerntetes Obst. Befallene Früchte sind oftmals zusätzlich noch mit Bakterien und Pilzen infiziert und somit für den Verkauf oder eine Weiterverarbe...

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27.01.2015

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Fruchtfliegen riechen indirekt Antioxidantien

Antioxidantien sind natürliche Nahrungsinhaltsstoffe, die Körperzellen vor gefährlichen Einflüssen schützen. Ihre Aufgabe ist es insbesondere, sogenannte freie Radikale zu neutralisieren, die meist durch Oxidation entstehen und für die Degeneration von Zellen verantwortlich gemac...

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17.12.2014

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Was rufen Düfte im Gehirn hervor?

Ob ein Duft angenehm oder widerlich ist, ist nicht nur eine Frage des Geschmacks. Oftmals hängt das Überleben davon ab, denn Düfte können Hinweise auf Futterquellen oder Paarungspartner geben, sie können aber auch Signale für tödliche Gefahren sein. Wissenschaftler am Max-Planck-...

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11.12.2014

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Giftige Substanz erhöht die Fruchtbarkeit

Es ist sehr schwierig Fruchtfliegen der Art Drosophila sechellia im Labor zu züchten. Grund: Die Weibchen produzieren deutlich weniger Eier als andere Fruchtfliegenarten. Jenaer Max-Planck-Forscher haben die Fruchtbarkeit der Fliegen deutlich erhöht, indem sie ihnen die eigentlic...

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03.12.2014

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Bakterien im Insektendarm produzieren Vitamine

Im menschlichen Körper existieren zahlreiche Mikroorganismen. gerade der Darm enthält einen Großteil des Mirkobioms. Um die Vorgänge, die hier stattfinden, in Zukunft besser zu verstehen, haben Max-Planck-Wissenschaftler nun das Zusammenspiel von Bakterien im Darm von Feuerwanzen...

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08.05.2014

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Kohlerdflöhe schlagen Wirtspflanzen mit ihren eigenen Waffen

Viele Kreuzblütengewächse wie Kohl, Senf oder Raps nutzen gegen Fraßfeinde ein ausgeklügeltes Abwehrsystem auf der Basis von Senfölglycosiden. Diese sogenannte Senföl-Bombe ist bei Kohlerdflöhen jedoch wirkungslos – das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische...

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17.03.2014

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Das Rätsel um den Lohn der Blüten-Bestäuber

Damit Pflanzen potenzielle Blüten-Bestäuber anlocken und für ihre Dienste belohnen können, haben sie spezielle Organe entwickelt. In den sogenannten Nektarien werden die im Nektar enthaltenen Zuckermoleküle produziert. Doch wie genau die Pflanzen den Nektar herstellen und absonde...

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07.01.2014

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So wehren sich Bananen gegen Schädlinge

Für etwa 400 Millionen Menschen in den Ländern der tropischen und subtropischen Regionen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas zählen Bananen zu den Grundnahrungsmitteln. Die weltweite Bananenernte ist jedoch durch Schädlinge stark gefährdet. Lesen Sie, mit welchen Strategien Banane...

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06.12.2013

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Fruchtfliegen bevorzugen Zitrusfrüchte

Ein einziger Duftrezeptor sorgt dafür, dass die Fruchtfliege Drosophila melanogaster ihre Eier bevorzugt auf Zitrusfrüchte legt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie haben nun mithilfe elektrophysiologischer Messmethoden untersucht, warum das so ist: de...

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02.12.2013

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Arbeitsteilung im Reagenzglas  – Mikrobielle Lebensgemeinschaften

Bakterien wachsen schneller, wenn sie sich gegenseitig Nährstoffe zur Verfügung stellen. Das haben Jenaer Forscher jetzt anhand untersuchter mikrobieller Lebensgemeinschaften herausgefunden. Die Ergebnisse verdeutlichen auch, warum Symbiosen mit Bakterien so weit verbreitet sind.

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12.07.2013

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Forscher entwickeln Biosyntheseverfahren für die Gewinnung von Isopren

Über den MEP-Stoffwechselweg bilden Mikroben und Chloroplasten von Pflanzen Wirkstoffe. Im industriellen Maßstab ist die Produktion dieser Wirkstoffe allerdings schwierig. Max-Planck- und Fraunhofer-Wissenschaftler machen sich daher auf die Suche nach effizienten Biosyntheseverfa...

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11.07.2013

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Biosyntheseverfahren für pharmakologisch und industriell wichtigen Wirkstoffe

Der Methylerythritol-4-Phosphat-Weg (MEP-Stoffwechselweg) dient Chloroplasten aber auch Baktieren zur Produktion zahlreicher biologischer Substanzen. Gemeinsam wollen Wissenschaftler der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft nun in einem Forschungsprojekt diese Stoffwechselvorg...

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01.03.2013

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Metallionen regulieren den Terpen-Stoffwechsel in Insekten

Insekten können über die Einlagerung verschiedener Metallionen in ein Enzym, die Herstellung verschiedener Substanzen steuern. Wissenschaftler Max-Planck-Institut für chemische Ökologie haben nun näher untersucht, wie es den Meerrettichblattkäfern gelingt, entweder ein Gift oder ...

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27.12.2012

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Direktschaltung im Fruchtfliegenhirn – Fluchtreflex durch verdorbene Nahrung

Verhaltens- und Neurobiologen des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben erstmals den Fluchtreflex vor giftiger Nahrung im Gehirn von Fruchtfliegen entschlüsselt. Eine spezielle Nervenleitung wird durch geringste Mengen an Geosmin in der Luft aktiviert. Geosmin...

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12.09.2012

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Insektizid-Resistenz durch Neukombination zweier Gene

Eine weltweit unerwünschte und meist plötzlich auftretende Bedrohung sind gegen Pflanzenschutzmittel resistente Schadinsekten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie haben jetzt die Ursache für die starke Resistenz eines australischen Stammes des Baumwoll...

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25.04.2012

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Neues Analysegerät ermöglicht exakte Verhaltensstudien an Insekten

Eine neu entwickelte Apparatur gibt Duftstoffe automatisch in einen Luftstrom ab und filmt dabei das Verhalten von Insekten. Weiterführende Untersuchungen haben ergeben, dass Fliegen anziehende und abschreckende Gerüche in unterschiedlichen Hirnregionen verarbeiten.

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23.09.2011

Artikel

Anti-Mückenmittel machen Insekten orientierungslos

Wissenschaftler des Max-Planck Insitituts für chemische Ökologie haben jetzt gemeinsam mit internationalen Kollegen die Wirkweise von Mückenabwehrstoffen wie Autan genauer erforscht. Der enthaltene Wirkstoff DEET macht Insekten orientierungslos, indem er die Signalstärken ihrer A...

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18.10.2010

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Orchidee lockt Schwebfliegen mit Blattlaus-Botenstoff an

Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena haben herausgefunden, mit welchem Trick deine Orchideen-Art Schwebfliegen als Bestäuber anlockt. Die Blüte der Pflanze produziert drei chemische Alarmsubstanzen, die eigentlich von Blattläusen untereinande...

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27.08.2010

Artikel

Grüner Duft wird Tabakschwärmerraupen zum Verhängnis

Die Verdauungssekrete von Tabakschwärmerraupen enthalten eine Substanz, die einen im Tabakblatt vorhanden Blattduftstoff in ein duftendes Locksignal umwandelt. Mit diesem locken die Raupen ungewollt ihre eigenen Frassfeinde an.

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27.08.2010

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Grüner Duft wird Tabakschwärmerraupen zum Verhängnis

Die Verdauungssekrete von Tabakschwärmerraupen enthalten eine Substanz, die einen im Tabakblatt vorhanden Blattduftstoff in ein duftendes Locksignal umwandelt. Mit diesem locken die Raupen ungewollt ihre eigenen Frassfeinde an.

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