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Digitalisierte Feldgeräte

Massedurchflussregler intelligent vernetzt

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Geräteplattform für viele Anwendungsfälle

Die Geräteplattform eignet sich sowohl für kompakte Feldgeräte, IP-geschützte Module als auch für die Verwendung in Schaltschränken. Alle neuen Bürkert-Produkte wie Flowave für die Durchflussmessung, das Online-Analyse-System, die neuen Motorventile oder die Massendurchflussmesser und -regler (MFM / MFC) basieren darauf. Durch diese Produkte wird die Plattform derzeit beispielsweise in der Trinkwasseraufbereitung, der Brennersteuerung, der Begasung und der Pharmaindustrie erfolgreich angewendet.

Die erwähnten Massendurchflussmesser (MFM) und Massendurchflussregler (MFC) für Gase beispielsweise stehen in verschiedenen Baugrößen, Sensorvarianten und Ausstattungen zur Verfügung und bewähren sich überall da, wo hohe Präzision und Reproduzierbarkeit gefordert werden – sei es für die Bereitstellung exakter Mischungsverhältnisse von Brenngas und Sauerstoff in der Flammensteuerung, die Herstellung und Regelung von Gasgemischen für Plasmaanwendungen in der Beschichtungstechnik oder die Darstellung definierter Atmosphären für Schweißanwendungen und in Härtereiöfen.

Neue Versionen zur direkten Kommunikation

Bei der neusten Version, dem Typ 8741, hat Bürkert die Schnittstellen zur Kommunikation auf ein Minimum reduziert. Die Geräte kommunizieren entweder direkt über Canopen, oder über den Systembus der die Feldgeräte an die System Control Unit anbindet. Diese kann bis zu 16 Regelkreise (z.B. MFCs) auf einmal kontrollieren und fungiert als Gateway zwischen einer übergeordneten Steuerung und dem Bussystem. Damit kann die Feldgeräteebene effizient direkt an Industrial Ethernet angebunden werden.

Das Gerät ist für die direkte Durchflussmessung in Gasen mit MEMS-Technologie (Mikro-Elektro-Mechanische Systeme) ausgestattet und für Nenndurchflüsse von 0,01 Nl/min bis 80 Nl/min (bezgl. Stickstoff) ausgelegt. Die zentrale Steuereinheit ist modular konzipiert. Die benötigte Anzahl an Gatewaymodulen wird nebeneinander auf eine gemeinsame Backplane gesteckt, die Hutschienenmontage erlaubt.

Hinzu kommt noch je ein büS-Input- und ein büS-Output-Modul. Optional können I/O-Module integriert werden. Diese Eingangs- oder Ausgangsmodule liefern oder verstehen Analog- oder Digitalsignale, die dann weiter genutzt werden können, um Prozesse zu steuern.

Der neue MFC/MFM und das Feldbusgateway richten sich insbesondere an Gasanwendungen in der Glasindustrie, der Oberflächentechnik sowie der Pharmazie und Biotechnologie. Dank EDIP lassen sie sich problemlos in durchgängig digitalisierte industrielle Prozesse integrieren. agk

* Kontakt Bürkert: Tel. +49-7940-10-91199

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