Babymilchpulver-Produktion Maschinenkonzept zur sicheren und effizienten Produktion von Babymilchpulver

Redakteur: Kristin Breunig

Produktrückrufe sind keine Seltenheit. Das verschärfte Bewusstsein für die Produktsicherheit hat Optima Consumer zum Anlass genommen, eine detaillierte Produkt-Markt-Studie zu erstellen. Das Ergebnis ist ein Maschinenkonzept zum Evakuieren, Begasen und Verschließen von Babymilchpulver-Produkten. Die Optima EGS soll den gestiegenen Anforderungen nach Produktionssicherheit und Produktqualität Rechnung tragen.

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Die Optima EGS zeichnet sich besonders durch ihren kleinen Footprint aus, der die Total Cost of Ownership optimiert.
Die Optima EGS zeichnet sich besonders durch ihren kleinen Footprint aus, der die Total Cost of Ownership optimiert.
(Bild: Optima)

Die Optima EGS zeichnet sich durch ihre kompakte Bauweise aus. Alle Funktionen – das Evakuieren, Begasen und Verschließen – finden Platz auf geringer Fläche. Laut Optima konnte der Flächenbedarf im Vergleich zu herkömmlichen Post-Gassing-Systemen um mehr als 40 Prozent reduziert werden. Die Optima EGS harmoniere zudem mit der hohen Geschwindigkeit der Optima FS Füllmaschine. Beide bilden zusammen das Herzstück von Babymilch-Produktionslinien, so der Hersteller.

Neben dem geringen Flächenbedarf können Anwender von einer eindeutigen Nachverfolgbarkeit aller Behältnisse profitieren. Mit der Optima EGS ist es möglich, über die Verarbeitungsprozesse hinweg jedem Behältnis eindeutig und nachvollziehbar wichtige Produktionsdaten zuzuordnen. Das schließt auch die Dokumentation aller Prozessparameter wie die Unterdruckstufen zum Erreichen der geforderten Restsauerstoffwerte jeder einzelnen Dose an allen Prozessschritten mit ein. Dies ist möglich, da jede Dose einzeln evakuiert, begast und verschlossen wird. Die Produktionsdaten lassen sich mithilfe des von Optima entwickelten Linienmanagement-Systems speichern und wichtige Kennzahlen werden übersichtlich dargestellt.

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Zudem lassen sich damit ganze Produktionslinien mit Maschinen unterschiedlicher Hersteller vernetzen und so gezielt die Gesamtanlageneffektivität optimieren. In Kombination mit Softwaretools beispielsweise zur vorausschauenden Wartung, welche die Maschinenverfügbarkeit erhöhen, werden Produktionsprozesse durch die Optima Smart Services noch sicherer und effizienter.

Funktionsdeckel schützt vor Verunreinigung

Die noch nicht verschlossenen Dosen werden nicht offen transportiert, sondern während des Evakuierens und Begasens mit einem Funktionsdeckel verschlossen. Die aufwändige Zusatzfunktion des Clinchens entfällt. Dies reduziere die Gefahr von implodierenden Dosen, so Optima.

Evakuierungsmethode senkt den Restsauerstoffgehalt

Anspruchsvolle Produkte erfordern einen erhöhten Produktschutz. Reduzierte Restsauerstoffwerte sind das erklärte Ziel. Mit einem speziell für Babynahrungspulver entwickelten Evakuierungsprozess will Optima diese Anforderung erfüllen. Ventillos wird das Produkt im Prozess über unterschiedliche Druckstufen „zum Kochen gebracht“ und der im Produkt gebundene Sauerstoff freigesetzt. So kann bei einer Ausbringung von bis zu 250 Dosen pro Minute produktunabhängig ein Restsauerstoffgehalt von 0,5 Prozent erreicht werden.

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