Kooperation für Partikeltechnologien Malvern und Netzsch unterzeichnen Kooperationsvertrag auf Powtech

Redakteur: Dominik Stephan

Großer Bahnhof bei Netzsch: Auf der Powtech gibt der Zerkleinerungsspezialist seine Kooperation mit dem Partikelanalyseexperten Malvern bekannt…

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Malvern und Netzsch besiegeln ihre Zusammenarbeit auf der Powtech. Von links: Paul Walker, Geschäftsführer von Malvern und Netzsch-Geschäftsführer Dimitrios Makrakis
Malvern und Netzsch besiegeln ihre Zusammenarbeit auf der Powtech. Von links: Paul Walker, Geschäftsführer von Malvern und Netzsch-Geschäftsführer Dimitrios Makrakis
(Bild: PROCESS)

Nürnberg –"Diese Zusammenarbeit zwischen zwei gut etablierten, global agierenden Unternehmen bietet Chancen, denn beiden kommt das kollektive Know-how, die Erfahrung und Marktkenntnis, die beide Firmen untermauert, zugute,“ erklärte Malvern Geschäftsführer Paul Walker anlässlich der Vertragsunterzeichnung auf der Powtech in Nürnberg. Beide Firmen wollen nun ihre Stärken bündeln, um Partikelzerkleinerung- und Analyselösungen aus einer Hand anzubieten. Diese der weltweite Vereinbarung tritt zunächst für drei Jahre in Kraft, erklärten Firmensprecher.

Gemäß der Vereinbarung wird Netzsch die Malvern Partikelgrößen-Messsysteme und Partikelcharakterisierungssysteme, in erster Linie das Laserbeugungssystem Mastersizer 3000, als Standard einsetzen. So sollen Kunden beider Firmen auf das umfassende Wissen und die Erfahrung von Netzsch im Bereich der Vermahlung und das Know-How von Malvern im Bereich Partikelcharakterisierung zugreifen können. Diese Kombination soll die Entwicklung von maßgeschneiderten Lösungen und Dienstleitungen für spezifische und individuelle Anforderungen der Kunden ermöglichen.

Neue Lösungen und Produkte Schwerpunkt der Kooperation

„Die Entwicklung neuer Lösungen für die Charakterisierung von Mahlvorgängen wird ein Schwerpunkt der Vereinbarung sein. Wir arbeiten eng zusammen, um unsere Kunden bei der Optimierung ihrer Prozesse und der Produktqualität zu unterstützen und die Grenzen der Technologie zu erweitern," erklärte Walker in Nürnberg.

Als ein erster Schritt wird Malverns Mastersizer 3000 in Netzsch Demonstrations- und Prüflabors in auf der ganzen Welt installiert werden. Alle Materialien die in Testreihen, bei Demonstrationen und in der Auftragsproduktion für Kunden verarbeitet werden, werden routinemäßig mit Messsystemen von Malvern Instruments geprüft.

Dabei stehen in allen Regionen Malvern Anwendungsspezialisten zur Verfügung, deren Unterstützung jederzeit in Anspruch genommen werden kann, wenn es zum Verständnis der Ergebnisse und der Interpretation der Daten erforderlich ist. Gemeinsam organisierte Seminare und andere Initiativen werden auf die wichtigsten Marktsegmente ausgerichtet, um bestehenden und potentiellen Kunden einer oder beider Firmen wertvolle Informationen und Unterstützung zu bieten.

Ganzheitlicher Ansatz für Partikelzerkleinerung und Analyse

Mit diesem Schritt möchten sich beide Firmen als Anbieter ganzheitlicher Systeme ins Gespräch bringen, wie Dimitrios Makrakis, Geschäftsführer von Netzsch Mahlen & Dispergieren, erklärt: "Partikelcharakterisierung wird immer wichtiger für die Feinmahltechnik bis in den Submikron- oder Nanometerbereich, da die Produkteigenschaften sehr häufig direkt von der Partikelgröße abhängig sind. Die korrekte und reproduzierbare Analyse der Partikelgröße ist eine Voraussetzung für die Prozessoptimierung und Qualitätskontrolle. Mit Malvern, dem weltweit führenden Hersteller auf dem Gebiet der Partikel- und Materialcharakterisierung, haben wir den idealen Partner für die beste gemeinsame Lösung sowohl für Mahltechnik als auch die Partikelcharakterisierung gefunden. Kunden beider Unternehmen werden von dieser Partnerschaft profitieren."

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