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Life Science-Industrie Life Science-Sektor in Schottland gut aufgestellt

Redakteur: Olaf Spörkel

Vom Molekül zur Manufaktur bietet die schottische Life Science-Industrie ein umfangreiches Spektrum für Investoren aus dem Ausland.

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Das Edinburgh BioQuarter vereint die Forschung der Universitäten und Unternehmen.
Das Edinburgh BioQuarter vereint die Forschung der Universitäten und Unternehmen.
( Bild: SDI )

Glasgow/Schottland, Düsseldorf – Scottish Development International (SDI), die Wirtschaftsförderung der schottischen Regierung, hat kürzlich das breite Spektrum des schottischen Life Science-Sektors vorgestellt. David Roe, Director Central Europe und Life Science-Experte von Scottish Development International zeigte, dass Schottland auf diesem Gebiet weitaus mehr zu bieten habe, als das Klonschaf Dolly. Der Life Science-Sektor sei ein starker Wachstumsmotor für Schottland: 17 000 Menschen sind dort in über 600 Unternehmen und Organisationen beschäftigt.

Vernetzung von Universitäten und Industrie

Mit einer Wachstumsrate von acht Prozent besitzt Schottland laut SDI eine der am schnellsten wachsenden Life Science-Communities Europas. Ein Vorteil ist die starke Vernetzung der schottischen Universitäten. Die Einrichtungen kooperieren bei Forschungsprojekten sowohl untereinander als auch mit Industrieunternehmen aus dem In- und Ausland. Zahlreiche multinationale Unternehmen sind im schottischen Life Science-Sektor präsent, unter anderem Wyeth, Charles River Laboratories, Invitrogen, GSK, Johnson & Johnson, Organon (Schering Plough), Serologicals und Viragen. Die Stärken am Standort Schottland liegen nach Ansicht von Scottish Development International vor allem in den Bereichen Medizintechnik, Arzneimittelforschung und -entwicklung, translationale Medizin, Stammzellenforschung und regenerative Medizin. David Roe erwartet für die kommenden Jahre ein weiteres Branchenwachstum.

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