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Sensortechnik

Lichtschranke für raue Bedingungen

| Redakteur: Kristin Breunig

Die Miniatur-Lichtschranke W4 Inox Smart Sensor bringt hohe Materialbeständigkeit und dezentrale Sensor-Intelligenz in den Nassbereich von Verarbeitungsanlagen, Abfülllinien und Verpackungsmaschinen.
Die Miniatur-Lichtschranke W4 Inox Smart Sensor bringt hohe Materialbeständigkeit und dezentrale Sensor-Intelligenz in den Nassbereich von Verarbeitungsanlagen, Abfülllinien und Verpackungsmaschinen. (Bild: Sick)

Durch Hohe Materialbeständigkeit und eine Dichtigkeit, die die Anforderungen nach IP69k übertreffen, eignet sich die Miniatur-Lichtschranke W4 Inoc Smart Sensor von Sick für den Einsatz im Nassbereich der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaherstellung.

Das Gehäuse besteht aus widerstandsfähigem Edelstahl 14435/AISI 316L. Hergestellt wird es in einem pulvermetallurgischen Spritzgießverfahren, das eine durchgehende, einstückige Gehäusekonstruktion mit integrierter Stecker-Anschlusstechnik ermöglicht. Die Anzeige-LED, das Bedienelement – eine in das Gehäuse integrierte, flexible Edelstahlmembran – und die spezialbeschichtete Frontscheibe sind bündig, weitgehend fugenfrei und absolut dicht in das Gehäuse eingelassen, so Sick.

Die Lichtschranken und Lichttaster sowie das Zubehör sind im Wash-down-Design ausgeführt. Die glatte Rundum-Oberfläche ist frei von Ecken, Kanten, Schmutz- oder Bakteriennestern. Laut Sick würden Reinigungsmittel langsam ab- laufen, sodass sie auf der Sensoroberfläche voll wirken könnten.

Die Sensoren des Smart Sensor-Portfolios detektieren Objekte, sammeln und verarbeiten objekt-, prozess- und maschinenbezogene Zustands-, Prozess- und Diagnosedaten. Sie wandeln sie in Informationen um und tauschen sie über IO-Link mit Automatisierungssystemen und überlagerten Steuerungsebenen und Applikationen aus. Parallel dazu sind die smarten Sensoren in der Lage, ihre dezentrale Intelligenz direkt für zusätzliche Smart-Task-Funktionalitäten zu nutzen. Die in die Sensoren integrierten Logikfunktionen zur Signalverarbeitung erlauben es, definierte Aufgaben autonom und dezentral auszuführen, wodurch Automatisierungssysteme und -netzwerke von Verarbeitungsanlagen, Abfülllinien und Verpackungsmaschinen der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie im Sinne von Edge Computing wirkungsvoll entlastet werden könnten, so das Unternehmen.

Die dezentrale Rechenkapazität smarter Sensoren – kombiniert mit ihrer flexiblen Programmierbarkeit – bildet die Grundlage von Smart Tasks. So kann die W4 Inox Smart Sensor mit dem „Objekt- und Lückenmonitor“ Objekte und Lücken beispielsweise im Flaschenstrom oder auf einer Verpackungslinie direkt im Sensor erfassen und messen. Bei Abweichungen von eingestellten Sollwerten sendet der Smart Sensor entsprechende Signale an die Steuerung. Gleichzeitig bietet der Sensor die Option, mit seinen Funktionen zur Verzögerung und Pufferung der Signale einen Aktor direkt anzusteuern und so die Ausschleusung autark – ohne Umweg über die Steuerung und das Netzwerk – zu regeln. Bei der „Geschwindigkeits- und Längenmessung“ können Sensoren der Produktfamilie W4 Inox Smart Sensor Objektgeschwindigkeiten und Formate ermitteln und selbstständig klassifizieren, sortieren und über die Ansteuerung eines Aktors ausschleusen, so der Hersteller. Die Smart Task „Zählen und Entprellen“ ermöglicht eine einfache und schnelle Vollständigkeitskontrolle.

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