Epoxidharzhärter Leuna-Harze investiert 15 Millionen Euro in neue Härterproduktion

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Leuna-Harze hat rund 15 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionsanlagen für Epoxidharzhärtern am Chemiestandort Leuna investiert. Die Epoxidharze und Härter werden als Zwischenprodukte in Branchen wie der Klebstoff- und Beschichtungsindustrie immer stärker nachgefragt.

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Feierliche Schlüsselübergabe bei Leuna-Harze: Klaus Paur, Geschäftsführer von Leuna-Harze, Dr. Christof Günther, Geschäftsführer von Infraleuna und Dr. Frank Schroedter, Geschäftsführer von John Brown Voest (v.l.n.r.).
Feierliche Schlüsselübergabe bei Leuna-Harze: Klaus Paur, Geschäftsführer von Leuna-Harze, Dr. Christof Günther, Geschäftsführer von Infraleuna und Dr. Frank Schroedter, Geschäftsführer von John Brown Voest (v.l.n.r.).
(Bild: Egbert Schmidt)

Leuna – Leuna-Harze hatte die Anlagenbauer von John Brown Voest beauftragt, eine neue Härteranlage mit einer jährlichen Produktionskapazität von 10 000 t zu errichten. Mit dem Neubau der Härteranlage will sich das Chemieunternehmen optimal für zukünftige Marktentwicklungen aufstellen. Epoxidharzsysteme werden zur Herstellung von faserverstärkten Kunststoffen, in der Lackindustrie, im Bauwesen und in der Elektrotechnik eingesetzt.

Das mittelständische Unternehmen, das 1995 im Rahmen eines Management-Buy-out/-Buy-in gegründet wurde, hat seitdem 260 Millionen Euro in neue Anlagen investiert. Im Jahr 2014 erwirtschaftete Leuna-Harze über 120 Millionen Euro Umsatz.

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