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Leitfähigkeitssensoren Leitfähigkeitssensoren mit Memosens-Technologie

Redakteur: Gabriele Ilg

Die Memosens-Technologie steht jetzt auch für konduktive Leitfähigkeitssensoren von Endress+Hauser zur Verfügung. Die Zwei-Elektroden-Sensoren mit integriertem Temperaturfühler Con-dumax CLS15D, CLS16D und CLS21D sind in den verschiedensten Wasseraufbereitungsanlagen einsetzbar.

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Die Zwei-Elektroden-Sensoren sind in verschiedenen Wasseraufbereitungsanlagen einsetzbar.
Die Zwei-Elektroden-Sensoren sind in verschiedenen Wasseraufbereitungsanlagen einsetzbar.
( Bild: E+H )

Für Messungen im Rein- und Reinstwasserbereich präsentiert sich der Condumax W CLS15D mit einer hohen Messgenauigkeit, die durch eine individuell ermittelte Zellkonstante erreicht wird. Der Sensor besteht komplett aus Edelstahl und ist ideal für den Einbau in Rohr- oder Durchflussarmaturen.

Aufgrund der polierten Messflächen ist er leicht zu reinigen, sterilisierbar und mit Abnahmeprüfzeugnis EN 10204 3.1 lieferbar.

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Für WFI-Applikationen (Water-for-Injection) eignet sich der Condumax H CLS16D. Der Sensor besteht ebenfalls komplett aus Edelstahl und entspricht mit den Hygienezertifikaten 3-A und EHEDG den strengen Anforderungen der pharmazeutischen Industrie und ist bis 150 °C sterilisierbar.

Ebenso ist ein Bioreaktivitätstest, zertifiziert gemäß USP Class VI, und ein Qualitätszertifikat mit individueller Zellkonstante erhältlich.

Durch seine unterschiedlichen Bauformen bietet der Condumax W CLS21D eine optimale Anpassung an den Prozess bzw. Einbauort. Er zeichnet sich durch eine hohe chemische, thermische und mechanische Beständigkeit aus und eignet sich insbesondere bei Messungen in Medien mit mittlerer oder hoher Leitfähigkeit sowie in der Trink- und Abwasseraufbereitung.

Alle Sensoren sind mit dem Memosens-Steckkopf verfügbar und somit mit Memosens-Technologie ausgestattet. Memosens überträgt die Messwerte kontaktlos und digital. Dies hat den Vorteil, dass es keine korrosionsanfälligen Kontakte mehr gibt. Feuchtigkeit kann somit das Sensorsignal nicht mehr verfälschen.

Damit beeinflussen weder Kabelkapazitäten noch -widerstände die Messwertübertragung. Die digitalen Messwerte können deshalb selbst über Entfernungen von bis zu 200 Metern sicher und genau übertragen werden. Außerdem vereinfacht die vollständige galvanische Entkopplung von Messumformer und Sensorelement die Verdrahtung. Hier komplettiert der Messumformer Liquiline CM42 die Memosens-Leitfähigkeitsmessstelle.

Auch in den Leitfähigkeitssensoren mit Memosens-Technologie werden die relevanten Mess- und Prozessdaten, beispielsweise die Kalibrierdaten, minimaler und maximaler gemessener Leitfähigkeitswert, die Anzahl der Reinigungs- und Sterilisationszyklen sowie die individuell ermittelte Zellkonstante, gespeichert. Dies macht innovative Konzepte für die Wartung der Messstellen möglich

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