Leistungsschalter Leistungsschalter unter extremen Bedingungen – extrem genau

Redakteur: Gabriele Ilg

Der Leistungsschalter Masterpact MTZ von Schneider Electric trotzt rauesten Umgebungen, elektromagnetischen Störungen und extremen Temperaturen.

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Der Masterpact MTZ
Der Masterpact MTZ
(Bild: Schneider Electric)

Aufgrund derselben Baugröße wie der Vorgänger und der gleichen Anschlusstechnik und Gehäuseabmessungen sowie Befestigungspunkte kann die alte Baureihe ohne mechanische Anpassungsarbeiten direkt durch die neue ersetzt werden. So ist bei einer Umrüstung weder eine Änderung der Schaltanlage noch eine erneute Zertifizierung nach IEC61439 notwendig.

Leichte Änderungen haben Optik und Design erfahren: Beispielsweise ist der Federspannhebel nun ergonomischer gestaltet, auch die Ein- und Ausschalt-Spulen wurden verbessert und mit einer Diagnose- und Kommunikationsfunktion versehen.

Im Innenleben wurden die Schutz- und Messwandler für eine höhere mechanische Festigkeit sowie genauere Messgenauigkeit konstruktiv verbessert. Das Gerät ist für die Genauigkeitsklasse 1 zertifiziert. Zusätzlich wurde die Kontaktierung der gesamten elektrischen Verbindungstechnik zwischen dem Schutzgerät und den zugehörigen Komponenten überarbeitet: Die Mess- und Schutzkreise bestehen nun aus Golddrahtverbindungen.

Die Steckkontakte sind damit voneinander entkoppelt und können selbst bei großen mechanischen Beanspruchungen wie Schwingungen und Vibrationen nicht aneinander reiben. Das Risiko von Korrosion und unerwünschten Abschaltungen wird somit vermindert.

Auch in Bezug auf den Temperaturbereich setzt der Masterpact MTZ neue Maßstäbe: Der übliche Bereich für die Lagerung liegt bei -40 bis 70 °C, der neue Leistungsschalter liegt mit -55 bis 85 °C weit über dem Standard.

Der Masterpact MTZ ist in drei Baugrößen erhältlich: MTZ1 deckt 630 bis 1600 A ab, MTZ2 gilt für 800 bis 4000 A und MTZ3 für 4000 bis 6300 A.

SPS IPC Drives: Halle 1, Stand 324

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