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Armaturen Leichtes Handling und trotzdem dicht? Das geht!

| Redakteur: Dominik Stephan

Die Anlagenbauer stehen oft vor der Herausforderung für extreme Betriebsbedingungen exakt die richtige Armaturenapplikation festzulegen. Für verfahrenstechnische Anlagen empfehlen die Armaturen-Spezialisten AS-Schneider den Einsatz von metallisch dichtenden Kugelhähnen empfehlen, sofern abrasive Produkte, hohe Temperaturen und Drücken vorliegen.

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Beim metallisch dichtenden Kugelhahn von AS-Schneider sind Kugel und Kugelsitze mit Hardalloy und Carbidverbindungen beschichtet.
Beim metallisch dichtenden Kugelhahn von AS-Schneider sind Kugel und Kugelsitze mit Hardalloy und Carbidverbindungen beschichtet.
(Bild: AS-Schneider)

Denn extreme Betriebsbedingungen mit Temperaturen bis 450° C und Drücken bis 420 bar erfordern bei Kugelhähnen eine spezielle Dichtungstechnologie. Weichdichtende Kugelhähne mit Kunststoffdichtungen kommen da schnell an ihre Grenzen. Damit die Dichtheit nicht im Widerspruch zum leichten Betätigungsmoment steht, hat AS-Schneider die 'Dissolution'-Kugelhahn-Konstruktion entwickelt: Die patentierte Konstruktion soll eine optimale Verteilung von Kräften und Belastungen im Kugelhahn bieten, so dass diese nur dort auftreten, wo sie auch tatsächlich benötigt werden.

Dadurch kann der Hahn selbst unter hohen Drücken bis 420 bar problemlos leichtgängig betätigt werden. Die zur Abdichtung zwischen Kugelsitz und Gehäuse benötigten hohen Kräfte werden nur auf die entsprechenden Graphitelemente geleitet. Die Kugel wird lediglich durch Tellerfedern belastet, die eine geringe definierte Mindestanpressung erzielen. Das Bedienmoment kann somit deutlich reduziert werden, verspricht der Hersteller.

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