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Spezialchemie Lanxess stellt Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2013 vor

| Redakteur: Matthias Back

Auf seiner diesjährigen Hauptversammlung in der Kölner Lanxess arena hat der Spezialchemie-Konzern Lanxess rund 2.000 Aktionären die Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2013 vorgestellt. Die Dividende soll 0,50 Euro je Aktie betragen. Die Neuausrichtung des Konzerns ist indes in vollem Gange.

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Der Vorstand und der Vorsitzende des Aufsichtsrates von Lanxess auf der Hauptversammlung 2014 in der Lanxess Arena in Köln (v. l.): Rainier van Roessel, Mitglied des Vorstandes, Bernhard Düttmann, Finanzvorstand, Rolf Stomberg, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Matthias Zachert, Vorsitzender des Vorstands, und Werner Breuers, Mitglied des Vorstands.
Der Vorstand und der Vorsitzende des Aufsichtsrates von Lanxess auf der Hauptversammlung 2014 in der Lanxess Arena in Köln (v. l.): Rainier van Roessel, Mitglied des Vorstandes, Bernhard Düttmann, Finanzvorstand, Rolf Stomberg, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Matthias Zachert, Vorsitzender des Vorstands, und Werner Breuers, Mitglied des Vorstands.
(Bild: Lanxess)

Köln – Der Start in das Geschäftsjahr 2014 verläuft für Lanxess bislang eher verhalten. „Wir stehen derzeit vor großen Herausforderungen – insbesondere durch das veränderte Wettbewerbsumfeld für unser Geschäft mit synthetischem Kautschuk. Und das spiegelt sich auch in unseren Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2013 sehr deutlich wider“, sagte Matthias Zachert, Vorsitzender des Vorstands von Lanxess, in seiner Rede.

2013 war der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 % auf 8,3 Milliarden Euro gesunken. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verringerte sich um 39,9 % auf 735 Millionen Euro. Das Konzernergebnis war insbesondere aufgrund von außerplanmäßigen Abschreibungen negativ und lag bei minus 159 Millionen Euro.

Vorstand und Aufsichtsrat schlugen der Hauptversammlung für 2013 eine Dividende in Höhe von 0,50 Euro je Aktie vor. Das entspricht einem Ausschüttungsvolumen von rund 46 Millionen Euro.

Verhaltener Start in das Geschäftsjahr 2014

In das Geschäftsjahr 2014 ist Lanxess verhalten gestartet. Im ersten Quartal fiel der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,5 % auf 2 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 17,8 % auf 205 Millionen Euro. Der Konzerngewinn lag mit 25 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

„Wir konnten zwar unser operatives Ergebnis steigern, doch wir bewegen uns nach wie vor auf einem eher niedrigen Niveau“, sagte Zachert. Lanxess erarbeitet derzeit Maßnahmen, um den Konzern neu auszurichten und damit den Herausforderungen zu begegnen.

Im Bereich der Verwaltung will Lanxess Strukturen und Entscheidungsprozesse verbessern. In den Geschäftsbereichen plant der Konzern die Weiterentwicklung der Kunden- und Marktausrichtung.

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