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Debottlenecking-Projekt Lanxess steigert Kapazität für Korrosionsinhibitoren

| Redakteur: Alexander Stark

Lanxess hat die globale Produktionskapazität seiner Korrosionsschutzadditive der Marke Additin um 15 % gesteigert. Die zusätzlichen Kapazitäten resultieren aus einem Debottlenecking-Projekt, das in Folge der Übernahme der Chemtura Corporation im Jahr 2017 gestartet wurde.

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Das Debottlenecking-Projekt, das nach der Übernahme der Chemtura Corporation durch Lanxess im Jahr 2017 gestartet wurde, ermöglicht zusätzliche Kapazitäten.
Das Debottlenecking-Projekt, das nach der Übernahme der Chemtura Corporation durch Lanxess im Jahr 2017 gestartet wurde, ermöglicht zusätzliche Kapazitäten.
(Bild: Lanxess)

Köln – Nach der Akquisition von Chemtura konnte der Spezialchemiekonzern Prozesssynergien zwischen seinen Produktionsstandorten in Mannheim und dem kanadischen West Hill besser nutzen, um die Produktion seiner Korrosionsinhibitoren zu steigern und das globale Produktionsnetzwerk weiter auszubauen, erklärt Martin Saewe, Leiter der Business Line Lubricant Additives im Geschäftsbereich Additives (ADD). Der globale Markt für Korrosionsinhibitoren wächst und der Anbieter verzeichnen eine steigende Nachfrage nach seine Spezialadditiven. Hauptanwendungsgebiete sind Antriebs- und Industrieöle, Metallbearbeitungsflüssigkeiten, Korrosionsschutzöle sowie Fette.

Die Korrosionsinhibitoren der Additin RC 4000er-Serie bieten dem Hersteller zufolge eine Reihe von Eigenschaften wie Korrosionshemmung, Demulgierbarkeit in Hydraulikölen, Verschleißfestigkeit in Getriebeölen, Wasserbeständigkeit in Fetten sowie Detergent-Eigenschaften in Motorenölen. Korrosionsschutzadditive, wie Calciumsulfonate, Carboxylate, Bernsteinsäure-Derivate und Phosphorsäurepartialester, werden auf der polaren Metalloberfläche adsorbiert, um einen wasserabweisenden und schützenden Film zu bilden, wodurch die Korrosion wirksam reduziert wird.

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