Wasseraufbereitung in der Pigmentproduktion Lanxess baut Wasseraufbereitungsanlage in Uerdingen aus

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Der Lanxess-Standort Krefeld-Uerdingen soll eine neue Anlage zur Wasseraufbereitung bekommen. Der Konzern will 1,6 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterung der Aufbereitungsanlage für die Eisenoxid- und Chromoxidpigmente-Herstellung investieren.

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Ein Koloss am Haken: Für die Erweiterung der Wasseraufbereitungsanlage des Pigmentbetriebes wird bei LANXESS am Standort Krefeld-Uerdingen ein neuer Kochbehälter angeliefert. Er bietet mit fünf Metern Durchmesser und einer Gesamthöhe von fast elf Metern ein Nutzvolumen von 150 Kubikmetern. In ihm werden ab Oktober 2012 die bei der Pigment-Produktion anfallenden Abwasserströme nachhaltig im Kochverfahren aufbereitet.
Ein Koloss am Haken: Für die Erweiterung der Wasseraufbereitungsanlage des Pigmentbetriebes wird bei LANXESS am Standort Krefeld-Uerdingen ein neuer Kochbehälter angeliefert. Er bietet mit fünf Metern Durchmesser und einer Gesamthöhe von fast elf Metern ein Nutzvolumen von 150 Kubikmetern. In ihm werden ab Oktober 2012 die bei der Pigment-Produktion anfallenden Abwasserströme nachhaltig im Kochverfahren aufbereitet.
(Bild: Lanxess)

Leverkusen – Der Spezialchemie-Konzern Lanxess macht seine Wasseraufbereitungskapazitäten für die Herstellung von anorganischen Pigmenten fit für die Zukunft. Am Standort Krefeld-Uerdingen, investiert das Unternehmen dafür 1,6 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterung seiner Wasseraufbereitungsanlage im Werk für Eisenoxid- und Chromoxidpigmente.

Einhergehend mit diesem Ausbau wird auch die Synthesekapazität der Schwarz- und Rotpigmente des Sortiments Bayferrox erhöht. „Ein positiver Nebeneffekt ist, dass mit der Erweiterung unserer Wasseraufbereitungskapazitäten ein Grundstein für zukünftige Ausbau-Projekte des Geschäftsbereichs Inorganic Pigments gelegt wird“, sagt die globale Produktionsleiterin Dr. Birgit Blankemeyer-Menge.

Kochbehälter mit 150 Kubikmetern Nutzvolumen

Mit dem Ausbau wurde im März 2012 begonnen. Derzeit erfolgt die Montage der neuen Kochbütte. Anfang August wurde der riesige Behälter per Schiff in den Uerdinger Rheinhafen geliefert und mit Spezialtransportern ins Werk gebracht.

Der Kochbehälter bietet mit fünf Metern Durchmesser und einer Gesamthöhe von fast elf Metern ein Nutzvolumen von 150 Kubikmetern. In ihm werden ab Oktober 2012 die bei der Produktion anfallenden Abwasserströme nachhaltig im Kochverfahren aufbereitet, um so Eisenoxidpigmente aus dem Brauchwasser zurückgewinnen zu können.

Jährlich 280.000 Tonnen anorganische Pigmente

Seit 1926 werden am Standort in Krefeld-Uerdingen anorganische Pigmente produziert – das Produktionsvolumen liegt derzeit bei rund 280.000 Jahrestonnen. So fertigt Lanxess beispielsweise mit dem so genannten Laux-Prozess, der entscheidend für die hohe Mahlstabilität und die konstante Farbqualität ist.

Dieses Verfahren ist auch beispielhaft in seiner konsequenten Nutzung der bei der Produktion entstehenden Reaktionswärme. Diese wird zur Erzeugung von Dampf oder warmem Wasser für weitere Prozessschritte genutzt. Somit kommt das Verfahren nahezu ohne von außen zugeführte Wärme aus.

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