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KWK: Kraft-Wärme-Kopplung Langfristig Kosten senken durch Kraft-Wärme-Kopplung

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Der Preis für Strom und Wärme ist für Unternehmen mit hohem Energieverbrauch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Es gibt verschiedene Geschäftsmodelle im Bereich Contracting für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) um Energiekosten dauerhaft zu senken.

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Ein Blockheizkraftwerk produziert in Hamburg-Wandsbek Strom für 4500 Wohnungen und reduziert dabei den CO2-Ausstoß um 62 %. Was in Kommunen funktioniert kann auch auf die Industrie übertragen werden.
Ein Blockheizkraftwerk produziert in Hamburg-Wandsbek Strom für 4500 Wohnungen und reduziert dabei den CO2-Ausstoß um 62 %. Was in Kommunen funktioniert kann auch auf die Industrie übertragen werden.
(Bild: E.On)

München – Hat ein Betrieb – insbesondere mit eigener Produktion – einen kontinuierlich hohen Energiebedarf, sollte der Blick auf die dezentrale Energieerzeugung gerichtet werden. Das Stichwort lautet Kraft-Wärme-Kopplung, also die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom für den Eigenbetrieb, wobei oft ein Teil der Strommenge auch noch selbst vermarktet und ins Netz eingespeist werden kann.

„Für KWK spricht eine ganze Menge“, so Dr. Heinz Rosenbaum, Geschäftsführer E.On Energie Deutschland. „Diese Technik gehört zu den effizientesten Formen der Energieerzeugung. Neben Strom erzeugen KWK-Anlagen vor allem Wärme zum Heizen von Gebäuden, als Prozesswärme in der Produktion oder sogar zur Kälteerzeugung. E.On hat auf regionaler Ebene bundesweit bereits mehr als 4000 dezentrale Anlagen realisiert, meist direkt auf Wunsch und auf dem Gelände von Industrie- und Gewerbekunden“, so Rosenbaum weiter.

Energiekosten bis zu 30 % reduzieren

Das Prinzip ist dabei so einfach wie überzeugend: Angetrieben durch einen Gasmotor (BHKW) oder eine Gasturbine (GuD) wird über einen Generator Strom erzeugt. Gleichzeitig wird die bei der Verbrennung entstehende Wärme als Prozesswärme oder in Form von Heizleistung genutzt. Das spart Primärenergie und senkt die Energiekosten, zum Teil bis zu 30 %. Blockheizkraftwerke, die für die Kraft-Wärme-Kopplung bei E.On zum Einsatz kommen, sind fast beliebig skalierbar innerhalb eines Leistungsspektrums von 15 kW bis hinauf in den hohen MW-Bereich. Deshalb steht zu Beginn immer eine genaue Analyse − wie hoch ist der Bedarf des Unternehmens an Wärme und Kälte, wie hoch der Bedarf an Strom? Wie fällt der Bedarf zeitlich an, sowohl im Tages- als auch im Jahresverlauf? Welche Bedarfsspitzen gibt es, und wie kann man diese wirtschaftlich abdecken?

Nur maßgeschneiderte Lösungen sind sinnvoll

An dieser Stelle kommen die Experten für dezentrale Energien ins Spiel. Die Parameter, die es zu berücksichtigen gilt, sind anspruchsvoll. Schließlich geht es nicht nur um technische Faktoren, sondern vor allem auch um wirtschaftliche Aspekte. Zur passgenauen Technik kommt also auch die Frage nach dem Geschäfts- und Betreibermodell. Die maßgeschneiderte Lösung erfordert weitreichendes Know-how. E.On bietet deshalb ein Rundum-sorglos-Paket an, das von der Genehmigung über die Finanzierung bis zu Betrieb und Wartung des KWK-Systems alles enthält.

Weitere Informationen auf der Website.

Interessieren Sie sich für die Themen Energieeffizienz, Energieerzeugung und wollen sich mit Experten der Branche unterhalten? Dann kommen Sie im September zum Energy Excellence Forum nach Würzburg. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Veranstaltung, die vom ZVEI und der Namur unterstützt wird.

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